Kooperationsprojekt: MVG bildet Flüchtlinge zu Fahrern aus

Fahrerprojekt - Bus

Nikolay Naumov (Busfahrer, , 34), Iskendar Ali (Auszubildender Busfahrer, , 27), Salar Osman (Auszubildender Busfahrer, , 29). Quelle:

Die () hat einen enormen Bedarf an Fahrern. sollen bis zu 300 neue Fahrerinnen und Fahrer eingestellt werden und das Angebot im Münchner sicherstellen und Angebotserweiterungen ermöglichen. Und das auf einem leer gefegten Arbeitsmarkt.

Auf der anderen Seite gibt es viele mit gesichertem Aufenthaltsstatus, die eine Beschäftigung und ein suchen. Was liegt also näher, als die beiden Situationen zueinander zu bringen. Gemeinsam mit dem und den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen () werden nun auf die als U-- oder Busfahrer bei der vorbereitet.

Auswahl

Das übernimmt die Akquise der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Projekt. Gemeinsam mit dem wird den möglichen Bewerberinnen und Bewerber das Projekt vorgestellt und ein Spracheinstufungstest vorgenommen. Fachfragen werden durch Unternehmensvertreter der beantwortet.

Qualifizierung

Natürlich müssen die zukünftigen Fahrerinnen und Fahrer die deutsche Sprache beherrschen. Deshalb gibt es einen zwölf wöchigen Intensivkurs durch das . Im Anschluss findet in weiteren zwölf Wochen ein Praktikum bei der und die Fortsetzung des Deutschkurses statt. Bewerberinnen und Bewerber, die hier geeignet erscheinen, werden nach einer für den Fahrdienst erforderlichen werkärztlichen Untersuchung bei der eingestellt.

Fahrerprojekt - U-Bahn

Mohamad Omar Youzghadli (U-Bahnfahrer, , 21), Natalia Naumova (Auszubildende U-Bahnfahrerin, , 42), Habib Hakimi (Auszubildender U-Bahnfahrer, , 34). Quelle:

Nun beginnt die als U-- oder Busfahrer. Das Arbeitsverhältnis bei der ist dabei unbefristet. Sieben Teilnehmer haben die bereits absolviert und befördern seit Münchens auf den Straßen und durch den Untergrund. Weitere neun Teilnehmer befinden sich derzeit in der . Und in diesen Tagen startet ein weiterer Kurs mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Ich finde, das ist ein super Projekt. Einerseits möchten die in arbeiten und sich integrieren. Andererseits wird etwas gegen den Personalmangel im Fahrdienst getan. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten, die sich positiv auszahlen wird. Davon bin ich überzeugt.

Wie ist Deine Meinung dazu? Findest Du es gut oder eher schlecht? Schreib es mir in die .

Liebe Bundesregierung,

es ist ja ganz nett, dass Ihr den Automobilbauer helfen wollt, es hängen ja wirklich eine nicht unbedeutende Zahl von Arbeitsplätzen dran. Aber Eure Maßnahmen sind ja wohl ein Witz.

Was soll es denn bringen, für zwei Jahre die KFZ-Steuer zu erlassen? Die 100 EUR pro Jahr sind doch durch den Gesundheitsfonds schon als da. Und ausserdem bringen die 200 EUR Gesamtsumme auch nicht das in die Tasche der , dass sie sich ein neues Auto leisten könnten. Ziel Eurer müsste es doch sein, dass die Gesellschaft wieder zur Verfügung hat, das man ausgeben kann. Das würde dann auch nicht nur den Autobauern helfen.

Ich brauche doch nur meine Entgeltabrechnungen von mit vergleichen. Trotz einer normalen Steigerung des einkommens ist das einkommen gesunken. Ich habe also heute weniger in der Tasche als vor 10 Jahren, obwohl hier mehrere Tarifrunden und Aufstiege in den Entgeltgruppen erfolgt sind. Die Steuer– und Sozialversicherungsabgaben sind so exorbitant gestiegen, dass man einfach kein mehr für hat. Und deswegen empfindet der auch die Teuerung der Waren stärker, als sie tatsächlich stattfindet.
Ihr, Bundesregierung, solltet Euch mal ernsthaft darüber machen, wie man die entlasten kann. Kein Hin- und Hergeplänkel zwischen den Parteien, hier müssen alle an einem Strang ziehen, die Regierungskoalition wie auch die Opposition. Es kann auch nur im Interesse des Staates sein, dass der wieder angekurbelt wird. Mehr bedeutet mehr bedeutet mehr Steuereinnahmen. Eigentlich sollte man dieses Wissen von Politikern in der Bundespolitik erwarten können. Aber wenn man Euer Tun anschaut, dann erwartet man wohl zuviel von Euch.

muss Euer höchstes Ziel sein. Wenn Ihr so weitermacht wie bisher, dann spielt Ihr damit nur den populistischen und extremen Parteien den Ball zu, das derzeitige Erstarken der Parteien am linken und teilweise auch am rechten Rand brauchen wohl keine weitere Beweisführung. Die muss auch im Gesamtergebnis gemessen werden. Denn die derzeitige “” durch Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags wird ja durch die Steigerung der für den Gesundheitsfonds wieder aufgefressen.

Bundesregierung, nächstes Jahr ist Bundestagswahl. Hütet Euch davor, Euch in Wahlkampftaktiken zu verstricken und auf der Stelle zu treten. Ihr müsst mit wirksamen Maßnahmen jetzt aktiv werden. JETZT!