Augsburg plant kostenlosen Innenstadt-Nahverkehr

Der neue Königsplatz

Der zentrale Umsteigepunkt Königsplatz. Foto: Marcus Bölt

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, plant für eine neue City- einzuführen, innerhalb der die Fahrt mit und sein soll. Mit dieser Maßnahm soll die Luft in der Innenstadt verbessert werden und man erhofft sich weniger Parksuchverkehr. Autofahrer könnten so Parkhäuser am Rande der City- anfahren und ohne eine Ticket zu lösen die Innenstadt besuchen.

Die City- soll vom Königsplatz und Moritzplatz jeweils eine Station weit gelten. Damit wäre auch für , die mit dem nach kommen eine Fahrt in die Innenstadt ohne zusätzliches Ticket frei, denn der Hauptbahnhof ist in der City- mit enthalten.

Folgende Stationen wären durch die Regel in der City- enthalten und bieten die kostenlose Fahrt innerhalb: Hauptbahnhof, Königsplatz, Moritzplatz, Theater, Rathausplatz, Theodor-Heuss-Platz, Frohsinnstraße und Ulrichsplatz. Wie die Zeitung weiter berichtet, würde sich der Kurzstreckentarif bei der City- jeweils um eine Station verlängern.

Sollte der Stadtrat den Plänen zustimmen, wäre damit die erste deutsche Großstadt, die kostenlosen dauerhaft anbietet. Die Stadtwerke rechnen mit Kosten in Höhe von 500.000 Euro und hoffen diese über Förderungen finanzieren zu können.

Münchner Fenster – Fahrgast-TV vor dem Start

In Berlin kennt man es. Auch in Hamburg. Oder in Hannover. Leipzig, Dresden, Düsseldorf, Potsdam, Gütersloh, Ulm und Neu-Ulm. In wird man es bald kennen lernen: Das .

Fahrgastdisplays in der . Foto: Marcus Bölt

Eine 15-minütige Programmschleife informiert über regionale und überregionale Nachrichten, Veranstaltungshinweise, Magazinbeiträgen und . Und natürlich , die wird mit 3 Minuten jedoch nur einen geringen Teil des Programms ausmachen. Ähnliches kennt man bereits von den Infoscreens an den U-Bahnhöfen.

Für das Münchner Fenster, so heißt das , werden in U- und Trambahnen Doppelmonitore eingebaut. In der sind sie schon seit längerem in den umgebauten, dreiteiligen Zügen und in der neuen Variobahn zu sehen. Im rechten Monitor, dort, wo jetzt noch Gute Fahrt! steht, soll das Münchner Fenster sein Programm abspielen. Der linke Monitor zeigt, wie jetzt auch, die nächsten Haltestellen an.

Fahrgastdisplays vor dem Start in der . Foto: Marcus Bölt

In der sind bisher nur wenige Wagen mit den Doppelmonitoren ausgerüstet, diese sind zudem auch noch abgedeckt. Auch hier wird das gleiche Prinzip umgesetzt werden: links die Fahrgastinformation und rechts das Münchner Fenster. Vor allem durch die Fahrgastinformation wird das eine deutliche Aufwertung der bis zu 41 Jahren alten -Zügen bedeuten. Denn mit dem Einbau wird es nicht nur innen endlich eine Anzeige geben, die Züge werden auch auf Bandansagen umgebaut. Damit auch in den alten Zügen nicht nur Bahnhof versteht.

In einem weiteren Schritt werden die Fahrgastdisplays ein Update bekommen: sie zeigen dann nicht nur an, auf welche Linien man umsteigen kann. Auch in wie viel Minuten die Busse und Bahnen kommen wird dann angezeigt werden. So sieht man noch in der , ob man beim Umsteigen genügend hat, noch kurz etwas beim oder im Zeitschriftenladen zu holen, oder ob noch für eine Zigarette ist.

Ich freue mich, wenn das Münchner Fenster endlich startet. Es macht die Fahrt doch etwas kurzweiliger und wenn man die Infoscreens betrachtet, die sind für wartende doch ein Magnet.

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