MVG IsarTiger: ein weiteres Ridesharing-Angebot für München

Vor etwa einer Woche hat die Münchner Verkehrsgesellschaft () ihr neuestes Mobilitätsprodukt vorgestellt: den . Der ist ein , dass in mehreren Stufen getestet und eingeführt wird.

Es handelt sich dabei um einen , bei dem sich der Fahrgast über eine den zur nächsten Haltestelle bestellt. Die zeigt dabei auch den Weg dorthin an. Als Ziel kann jeder Punkt innerhalb des Bediengebiets angewählt werden, an dem ein sicheres Aussteigen möglich ist. Die Software versucht im Hintergrund die Anmeldungen verschiedener zusammen zu fassen und so den Weg für ein Fahrzeug zu bündeln. Damit verbindet das die klassischen Taxifahrten mit Anruf-Sammel-Taxis zu einem System.

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Quelle: SWM/

Zum Start beginnt der erstmal in einem relativ kleinen , dass sich westlich der Altstadt nach Laim, Moosach, Neuhausen, Nymphenburg, Isarvorstadt, Ludwigsvorstadt, Maxvorstadt und das westliche Schwabing erstreckt. In der ersten Stufe ab Mitte ist der Nutzerkreis erst noch auf die beschränkt, die ein -Abo bei der abgeschlossen haben. Sie werden zu einem freiwilligen Vorab-Test eingeladen. Der steht am Samstag Abend von 19 bis 2 Uhr zu Verfügung.

Voraussichtlich ab wird in der zweiten Stufe die Betriebszeit auch auf den Freitag Abend ausgedehnt und der für alle geöffnet. Innerhalb der zweiten Stufe wird die Betriebszeit und das untersucht und eventuell angepasst. Als dritte Stufe wird der Regelbetrieb angestrebt, nach derzeitigen Planungen ist das etwa Mitte der Fall.

– das ist nicht neu in . Seit ist mit der erste Anbieter in unterwegs. Und das mit deutlich größerem Geschäftsgebiet, das fast die gesamte Landeshauptstadt umfasst. Auch die Geschäftszeiten sind ausgeweiteter: täglich ab 10 Uhr lässt sich nutzen. Sonntags bis 24 Uhr, Montag bis Donnerstag bis 3 Uhr und am Wochenende sogar bis 6 Uhr morgens.

Sicher, die drängt mit ihrem erst einmal auf dem Markt und möchte das Angebot testen. Ich hätte mir jedoch etwas mehr Mut gewünscht. Ein Start im gesamten Stadtgebiet und mit Zeiten, die bis in die Morgenstunde reichen. Der könnte damit eine wunderbare Ergänzung zu den Nachtlinien darstellen und die Gebiete auf Abruf bedienen, die weniger gut versorgt sind oder die letzten Distanz bis zum Ziel überbrücken. Gerade bei den Damen, die etwas ängstlicher sind, nachts nur ungern von der Haltestelle nach Hause gehen und deshalb meist das eigene Auto wählen.

Einen Vorteil wird der sicherlich haben: die ist mit ihrer Marke bekannter und kann mit ihren Apps eine vollständige Lösung bieten – vom öffentlichen , über Carsharing und Leihfahrrädern ist alles vorhanden. Dieses Gesamtangebot und damit auch die Bekanntheit fehlt bei , obwohl sie durch die Deutsche gefördert werden.

So, oder so: ich wünsche dem einen guten Start.

Wenn Du kein iPhone hast, hast Du kein iPhone

Schwupps und weg war es. Mein . In der Nacht auf Samstag ist es mir im nach einem Telefonat zwischen die Erhebung in der Fahrzeugmitte (wo Handbremse + Gangschaltung ist) und der Befestigung des Beifahrersitzes gefallen. Der Versuch es sofort wieder herauszufischen misslang, ich konnte es nicht richtig greifen. Also wollte ich es beim Aussteigen herausholen – und genau das habe ich vergessen.

Ein sofortiger Anruf bei der Taxi München eG blieb bislang ohne Erfolg. Am Morgen dann fiel mir ein, dass es mit IsarFunk noch eine weitere Taxizentrale gibt. Zur habe ich beide Taxizentralen per E-Mail angeschrieben. Auch Find my ist mir eingefallen, aber zu dem Zeitpunkt war das nicht mehr zu orten – es dürfte der Akku bereits leer gewesen sein.

Wie sehr man sich nach 1 1/2 Jahren an sein gewöhnt hat ist mir gestern so richtig aufgefallen. Es ist ein ständiger Begleiter im und es auch zu Hause viel benutzt – sei es für , schnell Foto machen oder auch in meinem Fall zum Führen des Blutzuckertagesbuchs und und und. Wenn Du kein hast, hast Du kein . Nie hatte der Spruch für mich mehr Bedeutung als jetzt. Und -Nichtbesitzer können das auch gar nicht nachvollziehen. Und dabei ist mein noch nicht einmal 36 Stunden weg.

Ich fühle grad irgendeine Leere in mir – nicht wegen des verschwundenen Gerätes, das ist ersetzbar, sondern wegen der Hilflosigkeit. Mehr als auf die Ehrlichkeit des Taxifahrers oder der Reinigungskraft kann ich nicht hoffen. Ein anderer Fahrgast scheidet auf jeden Fall aus, da das nicht sichtbar ist und man da normal nix mit der Hand zu suchen hat. Ich glaub auch nicht, dass der Taxifahrer nach der Funkdurchsage wirklich aktiv danach gesucht hat. Also bleibt nur: abwarten.

Wenn jemand einen Taxifahrer in kennt oder sogar selbst Taxifahrer ist, dann bitte ich um Mithilfe und weiterer Bekanntmachung dieses Blogbeitrags. Folgendes kann ich zur Fahrt sagen:

Die Fahrt erfolgte in der Nacht Freitag 10./Samstag 11. von der Kultfabrik nach Maisach. Ich wurde während der Taxifahrt angerufen und bin dann im Laufe der Fahrt eingeschlafen. Der Taxifahrer weckte mich am Ortseingang von Maisach und ich erklärte dann noch den Weg zu mir nach Hause. Beim Bezahlen hatte ich leider erst zu wenig bezahlt – keine Absicht, ich hab einen Schein falsch angeschaut.

Ich bitte, wenn sich hier jemand wieder erkennt, mit mir Kontakt aufzunehmen (siehe Impressum), am besten per E-Mail oder auf der bei den Taxizentralen bekannten Rufnummer anzurufen.

Für mich stellt sich jetzt natürlich die Frage: wie lange ? Wie lange bis man beim Fundbüro nachfrägt. Wie lange bis man bei der eine Anzeige wegen Unterschlagung einer Fundsache stellt. Wie lange bis man sich um eine Ersatzbeschaffung kümmern soll?

Was bleibt ist der Ärger über sich selbst, wieso ich beim Aussteigen das vergessen habe. Und dieses extrem komische und frustrierende Gefühl der weiteren Machtlosigkeit. Vielleicht findet es ja noch ein gutes Ende, aber ich gewöhne mich langsam an den , dass dies die teuerste Taxifahrt meines Lebens wurde.

Sollte jemand noch weitere Tipps haben, was man machen kann oder ob es noch eine dritte Taxizentrale geben sollte, die man informieren muss, dann bitte gerne unten in die .