Das Tagebuch der Anne Frank (2016)

Inhalt

Anne bekommt zu ihrem 13. Geburtstag ein geschenkt.  Von nun an wird das Mädchen ihre und Erlebnisse dort festhalten. Zunächst kann sich Anne nicht vorstellen, dass irgendjemand jemals das wird, was sie in ihr , das ihre beste Freundin ist, schreibt.

Als die Nationalsozialisten auch in den Niederlanden den Druck auf die Juden deutlich erhöhen, muss sie sich mit ihrer Familie verstecken. Von nun an wird Annes ein wichtiges Zeitdokument werden, über das entbehrungsreiche im Versteck.

Kein Fenster darf geöffnet werden oder aus ihm hinausgeschaut werden. Tagsüber darf sich die Familie, die sich das Versteck mit einer weiteren Familie teilt, nur vorsichtig bewegen, kaum sprechen und nicht auf die Toilette gehen – damit Nachbarn und die Arbeiter im Haus nichts von ihnen mitbekommen.

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mySugr. Diabetes-App fürs iPhone

-. Zähme das -Monster.

Um es gleich vorweg zu nehmen: dauerhaft benutzen werde ich diese nie, eigentlich hab ich die Nutzung direkt nach den Screenshots für diesen Post eingestellt. Aus verschiedenen Gründen, Hauptgrund ist aber: mir gefällt sie einfach nicht und sie hat mich in einem 5-monatigen Test einfach nicht überzeugt. Aber jetzt nicht gleich das aufhören – ich stelle die nämlich trotzdem vor. Vor allem, da von der sehr viele begeistert sind und ich wohl eine Ausnahme darstelle.

ist spielerisch aufgebaut: man muss täglich Punkte sammeln, um die -Sau zu besiegen. Punkte gibt es nicht nur für den Eintrag des aktuellen Blutzuckers, sondern auch für zusätzliche Einträge rund um die Messung: das Wohlbefinden, , Mahlzeit, Hyposymptome, Alkoholgenuss, Reisen, …. viele Punkte lassen sich anklicken, bis zu drei Stück – aber ein Eintrag ist Pflicht! Sonst wird man gar nicht bis zur Blutzuckereintragung vorgelassen.

-. Wochenübersicht.

Natürlich darf das nicht fehlen, wie viele BEs waren es denn? Dazu kann man auch noch im Freitext eintragen, was man gegessen hat und – sofern die Premiumversion freigeschalten ist – ein Foto machen. Das Foto halte ich für eine geniale Idee, sollte der nämlich später nicht passen, kann ich mir das Foto noch einmal anschauen und ins Verhältnis der geschätzten BE setzen. Und manchmal denkt man sich doch: was hast Du da für einen Blödsinn geschätzt. Der Bolus wird eingetragen und – leider innerhalb der gesamten nur eine Randerscheinung – auch die Basaldosis kann eingetragen werden.

Und für den oder die Bewegung ist auch Platz vorgesehen. Dauer und welche Art von Bewegung wird eingetragen und im Startbildschirm der auch angezeigt – in Form der Gesamtdauer aller Aktivitäten der letzten Woche. Speichert man die Daten, dann gibt einem gleich ein Quadrat – das soll wohl die Diabetessau darstellen – Rückmeldung über den für ein paar Sekunden. Von gelb bis rot die schlechten Werte, grün die guten Werte. Außerhalb der Einträge zeigt dieses Quadrat die Häufigkeit der Eintragungen – auch hier soll natürlich grün angestrebt werden, es braucht aber ab Beginn der Eintragungen ein paar Wochen bis man soweit ist.

-. Bewegungseingabe.

Rückblicke lassen sich natürlich auch ansehen – ein einzelner Monat, eine einzelne Woche, ein einzelner Tag, die einzelnen Eintragungen. Doch hier sind die für mich größten Nachteile: die Grafiken zeigen mir lediglich den , nicht jedoch die BEs oder die Insulindosis. Will ich die noch einmal sehen, muss ich mich bis zu den einzelnen Tagen durchkämpfen und finde sie dort in einer Tabelle – nicht jedoch das Basalinsulin. Vielleicht nehme ich das als ICTler zu wichtig, aber nachdem ich mir am frühen Nachmittag noch eine Injektion geben muss ist es für mich wichtig nachzusehen, ob ich sie überhaupt schon gegeben habe. Denn im des Arbeitsstress speichert man das im Hirn einfach nicht ab und man läuft Gefahr, dass sie einfach untergeht.

Ihr müsst zum Doc? Dann könnt ihr aus der einen Report anfordern, er wird euch dann per E-Mail zugeschickt. Und damit kommen wir zu einem sensiblen Punkt: Eure gesamten Einträge werden nicht nur in der , sondern auch auf einem Server gespeichert. Wer damit nicht klar kommt oder Bedenken hat sollte die Finger von der lassen.

-. Challenges zum Premium-Freispielen.

Der PDF-Report zeigt die Werte an den einzelnen Tagen, hat man mehrmals pro Stunde gemessen, wird der Mittelwert in dieser Stunde angezeigt. Nicht gut, wenn man einen Basalratentest macht, da muss man noch zusätzlich mitschreiben. Das und zusätzliche Bemerkungen stehen bei jedem Tag als kleingeschriebene Fußnote – finde ich persönlich jetzt auch nicht toll, die Übersichtlichkeit geht total .

Was an dieser wirklich motivierend ist: es gibt Challenges, mit denen man sich mehrere Tage Premium-Version frei spielen kann. Challenges zur Dokumentation als auch motivierende Challenges um zu treiben. Das ist das Beste an der ganzen .

Apropos Premium-Version: ich möchte nicht vorenthalten, dass man für den vollen Umfang einen regelmäßigen Beitrag bezahlen muss. Nicht viel, aber auch da muss jeder für sich überlegen, ob man bereit ist, dafür zu bezahlen – ich wäre es grundsätzlich.

Zum Abschluss möchte ich noch die Pro und Contras aus meiner Sicht darstellen:
PRO. Motivation durch Challenges und der spielerischen -Sau.
CONTRA. Diagramme unzureichend, PDF-Report unübersichtlich, Basal kaum berücksichtigt.

iBGStar – Blutzucker messen mit dem iPhone

Seit ein paar Monaten benutze ich ein neues , das iBGStar von . , ein Resümee zu ziehen:

Sehr klein und filigran: das von Sanofi-Aventis

Das Messgerät ist eigenständig und beinhaltet ein Display und einen Akku. Zudem gibt es eine Schnittstelle, mit der man das an das oder den von Apple anschließen und die Messwerte in die dazugehörige übertragen kann. Insgesamt ist das Gerät sehr klein, wirkt allerdings gut verarbeitet. Natürlich wird eine Stechhilfe und eine Tasche mitgeliefert, die ebenfalls etwas kleiner gehalten sind als ich es von normalen Blutzuckermessgeräten her kenne. Für mich als mobilen Mensch wirkte das erst einmal sehr ansprechend.

Aber die ersten Probleme zeigten sich sofort: die kleine Tasche ist zwar für unterwegs recht praktisch, bietet jedoch keinerlei Unterbringung für den -. Keine Gummischlaufe ausserhalb oder innerhalb der Tasche, an der man den befestigen kann. Ich habe ihn anfangs noch lose im Rucksack mitgenommen, aber das wurde mir irgendwann zu blöd ihn ständig dort suchen zu müssen – denn wir wissen, Rucksäcke können manchmal groß sein, wenn man etwas drin sucht. Nach kurzer bin ich wieder zu meiner großen -Tasche zurückgekehrt, in der ich alles unterbringe – von der ich allerdings gerne loskommen würde, da sie mir dann insgesamt doch zu groß ist. Etwas, das in die Jackentasche passt wäre ideal.

Die : automatische Messwertübertragung, erhöhte Messwerte werden dabei orange, zu niedrige Messwert rot eingefärbt.

Ein weiterer Negativpunkt, der sich sofort zeigte: die . Wenn auch der Messwert sofort übertragen ist, angeschlossenes Messgerät vorausgesetzt, so zeigen sich in der weiteren Verwendung deutliche Nachteile. Die können ausschließlich in Gramm angegeben werden, der in der Regel verwendeten lassen sich nicht einmal als Alternative einstellen. In der -Ansicht werden lediglich die Blutzuckerwerte angezeigt, die Anzeige von Kohlenhydrat- und Insulineintragungen ist zwar in der Detailansicht noch abrufbar, man muss sich da jedoch mühsam durchtippen. Für eine schnelle, optische Kontrolle oder dem Verwerten der Erfahrungen ist das einfach ungeeignet. Noch dazu sind Eintragungen von KH oder Insulininjektionen ohne vorherige Messung zwar möglich, im aber nicht mehr abrufbar.

Auch die grafische Auswertung oder die Statistik ziehen lediglich die Blutzuckerwerte heran. Ich komme also um eine weitere Software oder das gute, alte Papiertagebuch nicht herum und mache hier sozusagen eine doppelte Buchführung. Sehr unpraktisch und führt auch manchmal zu fehlenden Eintragungen. Wenns mal wieder schnell gehen muss wird kurz gemessen und gedacht: trage ich später ein. Und dann wirds vergessen.

Nur unwesentlich länger gedauert hat es, bis sich der Nachteil des kleinen Gerätes zeigte: die geringe Akku-Leistung. Wo soll bei dieser Größe auch eine große Kapazität untergebracht werden. Und so ist mir dem etwas passiert, was ich bisher bei Blutzuckermessgeräten noch nie erlebt habe: keine Energie, keine Messung. Meine bisherigen Geräte waren alle mit Batterie ausgestattet, die ich nie bis zum Lebensende betrieben habe, denn das Messgerät wurde vorher ausgetauscht (und ich spreche hier von mehreren Jahren Betrieb). Also muss das Gerät entweder mit dem verbunden bleiben (auch dann wird es geladen, zieht natürlich die Energie dann aus dem -Akku) oder man gewöhnt es sich an, es regelmäßig (idealerweise über Nacht) mit dem mitgelieferten Netzteil oder über den USB-Anschluß am Computer zu laden.

Das und das sind bereit zur Blutzuckermessung.

Und nun nach mehreren Monaten zeigt sich ein weitere Fehler: das Messgerät sitzt nur noch sehr locker am und man muss darauf achten, dass es richtig gerade draufsitzt – sonst gibts keine Verbindung. Es mag zwar sein, dass sich das durch eine Silikonhülle geben würde (gibt es für 3G und 3GS, für 4 und 4S bis heute jedoch nur in Planung), aber es lässt doch sehr an einer langen Zuverlässigkeit des Gerätes zweifeln. Da sowohl die Dock Connector als auch mein Zusatzakku am fest sitzen ist das als Fehlerquelle schonmal auszuschliessen – es liegt eindeutig am .

Noch was zum alltäglichen Umgang: das alleine zu nutzen ist aufgrund der geringen Größe schon ein ziemliches Gefrickel. Am angedockt ist es insgesamt wieder sehr groß und unhandlich. Die Stechhilfe sticht auch in der kleinsten Einstellung ziemlich tief (oder sind die Lanzetten so dick? Ich weiß es nicht.) – das tut nicht nur jedesmal weh, es kommt auch entsprechend viel Blut. Früher, als man noch ein paar Mikroliter Blut brauchte wäre das ein Segen gewesen, aber heute nicht mehr notwendig.

Für mich ist klar: das war nur ein kurzes Intermezzo, nach Aufbrauch meiner noch vorhandenen Teststreifen werde ich zu einem anderen Gerät wechseln. Schade, die Idee dahinter hat mir sehr gefallen. Vielleicht wird es in bessere, tauglichere Varianten des Messgerätes geben.

Die mit der Tagebuchansicht. Durch Antippen der Messwerte kommt man in die Detailansicht und kann die Kohlenhydrat- und Insulineintragungen sehen.