Media Monday #340

 

 

Ein gutes neues Jahr. Pünktlich zum Beginn gibt es den als ersten Blogbeitrag. Viel Spaß.

1. wird ein spannendes und schönes neues Jahr. Ich habe viele Ideen für den und was viel wichtiger ist: ich werde viel mit meinem Verlobten verbringen.

2. den Medienkonsum betreffend habe ich keine, da ich sie ja sowieso nicht einhalte.

3. Am meisten freue ich mich vermutlich auf das Finale von Maze Runner.

4. Wo das neue Jahr gerade frisch gestartet ist mache ich mich heute auch gleich wieder auf ins . Heute Abend ist .

5. Und am wenigsten vermissen an werde ich wohl die Jahreszahl.

6. Mit dem Neujahrsmorgen endet auch die “ zwischen den Jahren” und endlich geht wieder alles seinen gewohnten Gang.

7. Zuletzt habe ich mit Hilfe noch ein paar frühere Einträge von bis wieder in den geholt und das war viel , weil ich einzeln schauen musste, was dort archiviert ist und es mit in den holen. Leider sind meine Backups von früher verschwunden, was diese Art notwendig machte. Aber zumindest meinen ersten Eintrag konnte ich so wiederherstellen..

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet. Heute war es Ausgabe 340.

Blogparade: Meine Erfahrung mit Online-Dating

Kati von kissnapping.de hat zu einer Blogparade über die Erfahrung mit aufgerufen. Da möchte ich mich doch sehr gerne daran beteiligen und Euch erzählen, wie so das aussieht.

PlanetRomeo – das Einwohnermeldeamt

PlanetRomeo, früher , gilt als das Verzeichnis schlechthin. Es gibt wohl kaum jemanden, der hier nicht schon einmal angemeldet war. In seinem Profil kann man dort einstellen ob man Freunde, Beziehung oder die schnelle Nummer sucht. Oder auch alles. Zudem kann man sich den Online-Status entsprechend einstellen, auf welcher Suche man denn momentan ist.

Die Mehrheit scheint hier jedoch die schnelle Nummer zu suchen. Zumindest ist das die Erfahrung, die ich gemacht habe. Weder Freunde noch Bekanntschaften haben sich hier ergeben. Das Erstaunliche: lernt man über andere Wege jemanden kennen, hat derjenige auch immer ein Profil auf den blauen Seiten. Viele melden sich ab und später wieder neu an. Irgendwie geht es nicht mit PlanetRomeo – aber auch nicht ohne. Obwohl die Plattform, dank eindeutiger Profilbilder, eher wirkt wie der Otto-Katalog für den nächsten One Night Stand.

Grindr – Gays in Deinem Umkreis

Als wohl zweitgrößte Plattform gibt es Grindr. Eine für das , die Männer nach der Entfernung anzeigt. Auch hier ist es möglich, im Profil die Suche nach Bekanntschaften, Freunden, Beziehung oder die schnelle Nummer einzustellen. Doch das Ergebnis ist eigentlich das selbe wie bei : gesucht wird fast ausschließlich die nächste Bettgeschichte.

Sehr negativ an : es ist voll mit sogenannten Escorts. Escorts sind Männer, die sich nur gegen auf ein Treffen einlassen. Eigentlich nur ein schöneres Wort für Prostitution. Besonders in Großstädten und dort ganz besonders innenstadtnah ist mindestens jeder zweite ein Escort. Da bleibt sogar bei der Suche nach einem One Night Stand die Lust auf der Strecke.

Tinder – die Erfindung des Wisch-und-weg-Prinzips

Die Tinder dürfte sehr vielen von Euch bekannt sein. Tinder hat das Like und Don’t like über das Wischen nach rechts bzw. links erfunden. Da dies ausschließlich über das Profilbild passiert kann man zurecht behaupten: es ist nur noch eine oberflächliche Fleischbeschau.

Das Prinzip ist, sogenannte Matches zu finden. Also dass beide nach rechts für Like gewischt haben. Dann kann man gemeinsam in Kontakt treten, chatten, sich treffen und die große finden. Soweit die Theorie. In der Praxis hat man zwar tatsächlich Matches, aber nur etwa bei jedem 100. Match kommt auch ein Chat zusammen und bei dem geht es auch nur um das sofortige Treffen zum Druckabbau.

Die Ernüchterung macht sich erneut breit. Das Wisch-und-weg-Prinzip hat noch ein paar Nachahmer gefunden, die sexuellste davon dürfte wohl Stndr sein, bei denen nur noch per Schwanzvergleich entschieden wird. Willkommen im 21. Jahrhundert. Wo ist die Zeitmaschine zurück?

Nur alles negativ?

Nein, nicht unbedingt. Grundsätzlich ist jede Plattform das, was man für sich selbst daraus macht. Und es kann auch eine positive Überraschung geben. So hat es bei mir bei einem Grindr-Date gefunkt. Vom ersten Augenblick weg hatten wir beide das Gefühl, jemand besonderen gegenüber zu haben. Und so blieb es nicht nur bei diesem Date, viele weitere folgten. Und heute? Heute sind wir verlobt und glücklich. Und verlieben uns täglich aufs neue ineinander.

: ich habe mein Glück tatsächlich gefunden.

Mein Twitter im August

Unkommentiert und in umgekehrter Reihenfolge:

https://.com/autlaender/status/898166138865057793

https://.com/MacTofu/status/897943109291483136

Hampstead Park – Aussicht auf Liebe

Inhalt

(C) Splendid / 24 Bilder

Emily lebt nun ein Jahr alleine, seit ihr Mann gestorben ist. Hinterlassen hat er ihr ein finanzielles Konstrukt, das sie immer tiefer in die Schulden getrieben hat. Nun weiß sie keinen Ausweg mehr und beginnt am Dachboden nach Gegenständen zu suchen, die sie verkaufen kann.

Dabei stößt sie auf ein Fernglas, durch das sie gegenüber im Park einen Einsiedler entdeckt. Der Einsiedler hat seine eigene Hütte aufgebaut und lebt völlig autark von der Gesellschaft.

Aber sein Idyll ist bedroht: auf dem Gelände sollen Wohnung entstehen und der Einsiedler ist mit seiner Hütte im Weg. Nachdem er auch keinen Kaufvertrag oder ein anderes Dokument vorlegen kann, dass das sein Grund und Boden ist, wird er den Park verlassen müssen. Das versucht Emily zu verhindern und die beiden kommen sich dabei näher.

Trailer

Mein Fazit

Zugegeben, es ist kein Meisterwerk, das hier entstanden ist. Es eher durchschnittlich. Und die Geschichte eines Einsiedlers, dessen Zuhause bedroht ist, ist auch nicht gerade etwas außergewöhnliches oder neues. Aber es sind die Charaktere, die dem doch ein wenig etwas besonderes geben.

Da ist die schüchterne und eigenwillige Emily, die sich eher sozial engagiert und damit gar nicht zu ihren Freundinnen passt. Zu denen hat sie ohnehin ein kompliziertes Verhältnis, sie wird von ihnen ausgenutzt und traut sich selbst nicht, dem ein Ende zu setzen. Zudem ist es ihr peinlich, über ihre Verschuldung zu sprechen. Und bei dem Versuch, zu dem Einsiedler eine Bindung aufzubauen, schreckt sie bei den kleinsten Widerständen extrem zurück.

Und dann ist da der Einsiedler, der sehr intelligent ist, aber auch mal schnell über das Ziel hinaus schießt und seine Mitmenschen vor den Kopf stößt. Dazu fällt es ihm extrem schwer, Hilfe anzunehmen und das anstehende Problem der Räumung wird einfach verdrängt. Am liebsten bleibt er in seiner Einsamkeit.

Diane Keaton macht in dieser Verfilmung das, was sie am besten kann: den schüchternen und verwirrten Charakter mit traurigen Augen. Den spielt sie nicht zum ersten Mal und fast scheint es, als wäre er ihr auf den Leib geschrieben. Leider ist es aber auch das, was es so beliebig macht und keine Anomalie im Einheitsbrei der Dramaromanzen verursacht.

Anders ist es bei ihrem Gegenspieler Brendan Gleeson, der dem Einsiedler eine einmalige Ausstrahlung gibt. Die Aura um einen intelligenten und gebildeten Aussteiger aus der Gesellschaft, der sich im Laufe der Jahre eigenbrödlerisch entwickelt hat, kommt einen von der Leinwand richtig entgegen. Man fragt sich: was war dieser Mann früher und weshalb hat er sich für dieses entschieden. Aber darauf gibt der keine Antwort.

Planet der Affen: Survival

Inhalt

Der zwischen den und den Affen ist ausgebrochen. , der neue Anführer der Affen, macht dem Colonel ein Friedensangebot. Der Colonel antwortet auf das Angebot mit der skrupellosen Ermordung eines Großteils der Affengruppe. Unter den Opfern ist Caesars Frau und sein ältester Sohn.

schickt seine verbliebene Gruppe auf einen langen Weg in eine neue, ruhige Gegend. Sein ältester Sohn kam erst kürzlich von seiner Erkundungsmission von dort zurück. Er bittet Lake auf seinen einzigen, noch verbliebenen Sohn aufzupassen. Denn hat andere Pläne. Er will Rache nehmen für seine ermordete Familie.

So macht sich auf die Suche nach den , um den Colonel zu töten. Begleitet wird er dabei von seinen treuesten Freunden.

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Mein Fazit

Satz mit X, das war wohl nix. Eine tausendfach erzählte Geschichte, nur neu verpackt. Alter Wein in neuen Schläuchen. Der Kampf Affen gegen wirkt ein wenig wie die Geschichte von Cowboy und Indianer. Gepaart mit den Rachegelüsten um die ermordete Familie zu vergelten. Eigentlich war damit der im Vorfeld schon zum Scheitern verurteilt.

Man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht, sich eine gute oder originelle Storyline einfallen zu lassen. So dümpelt der über seine zweieinhalb Stunden dahin und strapaziert sehr die Geduld des Kinopublikums. Offensichtlich versucht alleine die Macht der Bilder wirken zu lassen. Und das geht gehörig schief. Zumal in den schnellen Szenen die computergenerierten Grafiken in Größe und Bewegung unnatürlich wirken.

Ich sag es mal mit Mel Brooks: es ist der ganze im Arsch.

Attraction

Inhalt

(C) Capelight Pictures/Central

Es ist die Nacht der Sternschnuppen über Moskau und Yulya möchte mit ihrem Freund Artyom die Schnuppen auf dem Dach eines Hochhauses beobachten. Aber Sternschnuppen sind nicht das Einzige, was in dieser Nacht vom Himmel kommt. Ein fremdes Raumschiff wurde durch die Kometeneinschläge beschädigt und ist in die Erdatmosphäre eingetreten.

Im Verteidigungsministerium, in dem Yulyas Vater einer der ranghöchsten Offiziere ist, läuten alle Alarmglocken und so beschießen das unbekannte Flugobjekt. Schwer beschädigt stürzt es in ein Wohngebiet von Moskau ab.

Artyom, Yulya und ihre Freunde begeben sich von Neugier getrieben in den evakuierten Bereich um das Ufo. Artyom und seine Freunde machen Jagd auf die Außerirdischen, aber Yulya bekommt Kontakt zu einem der verletzten Erdbesucher und versucht ihm zu helfen. Weiterlesen

Alles unter Kontrolle!

Inhalt

(C) Neue Visionen

José arbeitet in bei der in der Abteilung, die für die Abschiebung von Ausländern zuständig ist. Nur allzu oft hat er die Ausrede gehört, die Abschiebung wäre ein Justizirrtum und man wäre ja überhaupt nicht die richtige Person.

So auch bei Karzaoui, der wegen Diebstahls an einer alten Dame verurteilt wurde und nun in seine Heimat Afghanistan abgeschoben werden soll. Nur ist es bei diesem Häftling wahr. Akim, der Karzaoui sein soll, stammt aus Algerien und hatte in die Papiere des echten Karzaoui gestohlen – ohne zu Wissen, dass dieser alte Damen beklaut.

Es scheint ein Wink des Schicksals zu sein, dass das Flugzeug auf dem Flug nach Kabul einen Triebwerksdefekt bekommt und in Malta notlanden muss. José und sein Guy müssen mit Akim die Nacht auf Malta verbringen. Aber Akim macht es den beiden Polizisten nicht leicht und versucht sie nicht nur zu überzeugen, dass er eben nicht Karzaoui ist, er sucht auch nach einer Gelegenheit um zu flüchten. Und die findet er. Nun geht die Jagd von José und Guy auf Akim los.

 

Trailer

Mein Fazit

Nunja, der Witz französischer Komödien ist ja häufig, dass die Geschichten extrem an den Haaren herbeigezogen sind, so auch hier. Die Figuren sind überspitzt, aber menschlich und mit den Schauspielern exzellent besetzt. Das schöne ist, dass man von Anfang auch weiß, dass es keine anstrengende, sondern lockere und einfache ist.

Bis zu einem gewissen Punkt, bei etwa 2/3 des Films, ist sie auch wirklich amüsant und unterhaltsam. Dann nimmt der aber eine Wendung, nicht vorhersehbar, aber so absurd, dass ich über den weiteren Verlauf verärgert war. Es wirkte, als möchte man den noch mit brachialer in die Länge ziehen. Das zieht das Gesamterlebnis des Kinobesuchs leider sehr nach unten, obwohl im am Ende die Menschlichkeit siegt. Schade, Franzosen, Komödien könnt ihr besser.