Organspende – wir müssen endlich was tun

Vor kurzem hat Bundesgesundheitsminister () dazu aufgerufen, dass sich jeder mit der befassen soll. Hintergrund ist, dass die Zahl der Organspender einen neuen Tiefpunkt erreicht hat. warteten 10.000 auf eine , aber es gab nur 797 Spender.

Es muss also etwas getan werden. Forderungen nach der , wie sie zuletzt die eingeführt haben, werden laut. bedeutet, dass jeder grundsätzlich als Organspender gilt, wenn er nicht aktiv widerspricht. Das klingt in erster Linie erst einmal gut.

Aber wie sieht der Widerspruch aus. Muss der Widerspruch auf einer Karte festgehalten werden, wie der derzeite ? Oder braucht es dazu eine Patientenverfügung? Und wo wird das aufbewahrt? Fragen, über die man sich ausreichend machen muss.

Mein Vorschlag

Aus meiner Sicht kann es nur eine Lösung geben: Jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet, muss über die informiert werden und eine Rückantwort geben: ich stimme einer zu oder ich stimme einer nicht zu. Verpflichtend. Gespeichert wird das bei der und ist von den Krankenhäusern abrufbar. Oder es wird auf dem Personalausweis gespeichert und die Entscheidung muss mit jedem neuen Ausweis neu bestätigt werden.

Ich weiß, es gibt viele Gründe gegen zu sein. Persönliches Unbehagen und an erster Stelle wohl religiöse Gründe. Das muss man respektieren. Dennoch sollte sich jeder darüber machen müssen – und eine Entscheidung treffen. Denn heute müssen das noch viel zu oft die Angehörigen entscheiden, in einer Situation, in der sie zu so einer Entscheidung gar nicht fähig sind.

Der Gesetzgeber ist also gefordert, eine möglichst verträgliche Lösung zu finden, die alle Belange berücksichtigt. Eine möglichst breite Versorgung von , aber auch eine möglichst gute Aufklärung und hürdenfreien Widerspruch. Aber es ist , hier etwas zu unternehmen und nicht nur zu reden. Das tut die schon zu lange.

Was jeder tun kann

Organspendeausweis

Ich habe einen . Und Du? Es gibt keinen Grund, keinen zu haben. Foto: Marcus Bölt

Schön, dass Du meinen Text gelesen hat. Wie wäre es, wenn Du Dir jetzt einmal selbst machst, ob Du Organspender sein willst oder nicht. Hier kannst Du einen herunterladen und ausdrucken oder bestellen. Auch bei den Krankenkassen lassen sich Organspendeausweise bestellen. Man kann dort nicht nur der zustimmen, man kann auch eine eingeschränkte Zustimmung für bestimmte Organe geben oder der widersprechen.

Bestelle Dir jetzt den Ausweis, denke bis zum Eintreffen darüber nach und halte Deine Entscheidung fest. Egal, wie Du Dich entscheidest. Es gibt kein richtig oder falsch. Übrigens: auch mit chronischen Erkrankungen können Organe . Die Eignung, welche Organe gespendet werden können oder nicht, treffen die Ärzte. Also keine Scheu.

Ich habe einen . Und wie ist es mit Dir? Bist Du dafür oder dagegen? Oder hast Du andere Ideen? Schreib es in die .

HIV-Schnelltests für jedermann

Bundesgesundheitsminister () möchte gesetzlich regeln, dass -Schnelltests für jedermann frei verkäuflich sein sollen. Er könne Leute erreichen, die sich auch sonst nicht testen lassen würden, so der Minister.

Wie funktioniert der Test?

Der Test ist so ähnlich, wie ein Blutzuckertest. Mit einem Stich in die Fingerkuppe werden ein paar Tropfen Blut entnommen und in den Testapparat gegeben. Nach etwa einer Viertelstunde zeigt der Test das Ergebnis an.

Wann funktioniert der Test?

Der Test weist lediglich die Antikörper nach, welche der Körper bei einer Infektion mit dem bildet. Daher kann ein zuverlässiges, negatives Ergebnis erst zwölf Wochen nach der Ansteckung nachgewiesen werden. Bestand zwischendrin ein Infektionsrisiko ist das Ergebnis -negativ nicht aussagekräftig.

Meine – was ich gut finde

Durch die Freigabe für jedermann wird die Hürde, sich zu testen, deutlich gesenkt. Personen, die sich bisher nicht getraut haben, können sich in den eigenen vier Wänden testen. Auch Personen, wie sagt, die eine weite Reise bis zur nächsten Beratungsstelle unternehmen müssten und den Weg scheuen, steht damit der Test sehr bequem zur Verfügung.

Meine Befürchtungen – was ich nicht gut finde

Zu allererst muss man sagen, dass das Ergebnis -positiv immer einen Schock darstellt. Diesen Schock zuhause und alleine in den eigenen vier Wänden zu bekommen, wird nicht immer die richtige Reaktion hervorrufen. Nämlich die Reaktion, sich Beratung und Behandlung zu suchen. Von der Reaktion “Jetzt ist es auch schon egal” bis hin zum kann ich mir hier eine ganze Bandbreite negativ vorstellen.

Es sei auch noch erwähnt, dass die Schnelltests sehr empfindlich sind und häufig fehlerhaft positiv anschlagen. Ein positives Ergebnis sollte also immer durch Labortests bestätigt werden. Aber wer sagt es denjenigen, die sich aus der Gesellschaft zurückziehen und sich zuhause einigeln?

Eine weitere Befürchtung von mir ist, dass sich aufgrund der einfachen Test-Verfügbarkeit das Schutzverhalten verschlechtert. “Ich kann mich ja jederzeit und regelmäßig testen.” Das ist sicher nicht im Sinne des Erfinders und fördert eher das Risiko, anstatt es zu senken. Und man darf nicht vergessen: Kondome schützen nicht nur vor , sondern auch anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Alternativen?

Nein, Alternativen zur Freigabe sehe ich eigentlich keine. Ich halte zwar eine Beratung für zwingend notwendig, aber der breitere Zugang und die niedrigeren Hürden sind einfach unschlagbare Argumente. Und auch die -Hilfen begrüßen die Freigabe.

Was aus meiner Sicht aber jetzt noch wichtig wäre ist ein besserer Zugang zur sogenannten -, der Prä-Expositions-Prophylaxe. Hier wird als Vorsorge das Medikament ® eingenommen, mit dem sich das -Ansteckungsrisiko bei “ungeschütztem” Verkehr auf das Niveau des Verkehrs mit Kondomen reduziert. Zur gehört neben dem -Test vor Behandlungsbeginn auch eine regelmäßige, dreimonatliche Kontrolle auf , weiteren sexuell übertragbaren Krankheiten und der Nierenwerte.

Die ist zwar mittlerweile in ausgewählten Apotheken für 50 Euro im Monat zu haben, aber als breiten Zugang kann man das nicht bezeichnen. In Apotheken, die nicht am Vertriebssystem mit Verblisterung teilnehmen, kostet die Monatspackung bis zu 800 Euro. Zudem kann die nur von Ärzten verschrieben werden, die entsprechendes Schulungsmaterial von den Herstellern bekommen haben.

Der Vorstoß von mit der Freigabe der Schnelltests ist zu begrüßen. Aber im Kampf gegen die -Ansteckung muss die Zugangserleichterung zu der nächste Schritt sein.

Wie ist Deine Meinung zum Schnelltest und zur ? Gut oder schlecht? Und hast Du schon mal an einen -Test gedacht?

Blogparade: Kleine Rituale

Der Lutz Prauser hat zur Blogparade zum Thema Kleine Rituale eingeladen und da möchte ich gerne teilnehmen und Euch an meinen Ritualen teilhaben lassen.

Zuerst einmal musste ich mich selbst im beobachten. Viele seiner sind einem gar nicht bewusst. Dabei fällt ist mich auch aufgefallen, dass die Grenze zwischen einem Ritual und einer Macke ziemlich schleichend ist.

Unterschied Ritual und Macke

Zur genaueren Erklärung möchte ich Euch erst einmal erklären, was für mich ein Ritual und was eine Macke ist.

Ein Ritual ist für mich ein immergleicher Ablauf, für den ich mich bewusst entschieden habe. Wahrscheinlich läuft es sogar so automatisiert ab, dass man sich keine darüber macht.

Eine Macke ist zwar ebenfalls ein immergleicher Ablauf, aber man hat sich nicht bewusst dazu entschieden und macht sie einfach. Für andere wirken sie mitunter komisch oder seltsam. Man selbst hat aber den inneren Monk, der durchdreht, wenn man von diesen Mackenritualen abweicht.

Meine und

Da wäre das Sammeln von Schritten und Kilometern – beim Telefonieren. Irgendwann hat es mal begonnen, bei Telefongesprächen hin und her zu wandern. Still sitzen kann ich dabei nicht. Zuhause oder unterwegs ist das mit und - ja noch ganz einfach. Aber mit dem stationären im Büro ist das schwierig. Meist stehe ich trotzdem auf und schaue aus dem Fenster. Sitzen bleiben kommt für mich definitiv nicht in Frage.

Zuhause beim Fernsehen wird mit dem auch ein AV- eingeschalten. Den AV- stelle ich direkt danach auf 25, wenn es zwischen 22 und 8 Uhr ist, sonst auf 30. Ab dann wird der Ton nur noch in 2,5er-Schritten hoch- oder runtergeregelt. Eine Stufe 28 gibt es bei mir z.B. nicht, entweder 27,5 oder 30. Dazwischen? Niemals.

muss ich immer gleichmäßig von beiden Seiten aus der Dose streichen, möglichst flach. Immer nur von einer Seite zu streichen oder gar zum ein ganzes Eck heraus zu nehmen, kommt für mich niemals in Frage. Wenn mir eine ungleichmäßig ausgestrichene Margarinendose in die Hand fällt, versuche ich möglichst die Gleichmäßigkeit wiederherzustellen.

Ebenso gehören leere für mich korrekt in den Träger einsortiert. Nicht nur, die richtige Flasche in den richtigen Träger, sondern auch im Eck beginnend und dann der Reihe nach einsortiert. Durcheinander, wie man es oft in Büros bei Leergutträgern sieht, kann ich nicht. Das geht sogar soweit, dass ich das manchmal erst sortieren muss.

Ich könnte jetzt noch viel mehr erzählen, aber das würde irgendwann den Rahmen sprengen. Es war auf jeden Fall sehr interessant, sich selbst einmal zu beobachten und sich bei Ritualen zu erwischen.

Welche hast Du denn so? Vielleicht machst Du selbst noch bei der Blogparade mit (läuft noch bis 30.11.) oder schreibst es in die .

Get Out

Inhalt

Chris und Rose fahren zu Roses Eltern aufs Land. Chris macht sich zuerst ein paar , wie die Eltern auf seine Hautfarbe reagieren würden. Aber dort angekommen, wird er ganz normal aufgenommen und seine Hautfarbe ist kein Thema.

Die Hausangestellten, ebenfalls mit dunkler Hautfarbe, kommen Chris allerdings etwas komisch mit ihrem Verhalten vor. Als dann auf einer Party ein dunkelhäutiger Gast sich ebenfalls komisch verhält und plötzlich ausrastet, bemerkt Chris, dass hier etwas wirklich nicht mit rechten Dingen zugeht und möchte nach Hause fahren. Aber Roses Mutter hat ihn in der Nacht zuvor hypnotisiert und er fällt sofort in Trance, als sie mit einem Löffel in der Teetasse rührt.

Trailer

Mein Fazit

Ich weiß nicht so recht, was der sein will. Will er den Rassismus darstellen, der in amerikanischen Vorstädten immer noch vorherrscht oder will er den Rassismus nur für seine seltsame Handlung benutzen. Möchte er oder sein? Ich weiß es wirklich nicht.

Man muss ihm eines lassen: Spannung baut er zunächst wirklich auf. Man fragt sich selbst, was dort eigentlich vorgeht und erwartet sehnsüchtig die Auflösung. Und als diese endlich kommt, wird es so absurd, dass der gesamte zerstört ist. Gehirn- und Geistesübertragung von Weißen in Körper von Schwarzen und die Unterdrückung derer Seelen. Tut mir leid, das ist eine filmische .

Für Euch ist es nur eine Pizza…

…für mich beginnt hier eine Wissenschaft. Die Wissenschaft des . ist nämlich nicht einfach nur eine Krankheit. Es ist ein Full-Time-Job.

Ich möchte Euch am einfachen Vorgang des Essens zeigen, was im Kopf eines Diabetikers alles vor sich geht. Und auf was er zu achten hat. , die in wenigen Sekunden getroffen werden und lebenswichtig sind. Dinge, um die sich der Nicht-Diabetiker noch nie gemacht hat.

Die Grundlagen

Bevor ich Euch aber an die heran führe, möchte ich kurz ein paar Grundlagen erklären. Es handelt sich bei mir um den Typ 1. Beim Typ 1 hat der Körper irgendwann einmal begonnen, sich selbst zu zerstören. Genauer gesagt, er bildet Antikörper gegen seine körpereigenen Betazellen in der Bauchspeicheldrüse. In diesen Betazellen wird das Hormon produziert. Ohne Betazellen, keine Insulinproduktion.

Das benötigt der Körper, damit Glucose aus der Blutbahn ins Gehirn und in die Muskeln transportiert werden kann. Glucose, also Zucker, ist die Energie für das Gehirn und die Muskeln. Ohne wird der Körper nicht mehr mit Energie, also der Glucose, versorgt. Deshalb muss sich ein Typ 1-Diabetiker durch Spritzen von außen zuführen.

Die Glucose gewinnt der Körper aus der Nahrung, aber nicht nur aus zuckerhaltigen Lebensmitteln. Hauptsächlich gewinnt der Körper die Glucose aus den Kohlenhydraten, also alle zucker- und stärkehaltigen Lebensmittel. Aus den Kohlenhydraten berechnen sich die sogenannten , von denen habt Ihr sicher schon einmal etwas gehört. Über die ergeben sich für den Diabetiker die nötige Menge , die er sich für diese Nahrung zuführen muss. Der Diabetiker erfüllt somit die Funktion, die normalerweise seine Bauchspeicheldrüse übernehmen sollte.

Und jetzt zur

Während der ein oder andere von Euch sich da macht, wieviel Kalorien das wohl sind, muss ich mir in erster Linie über eines klar werden: wieviel sind das? Bei einer Tiefkühlpizza kann ich in der Nährwerttabelle nachschauen und einfach umrechnen. Zwölf Gramm sind eine Broteinheit. Im kann ich das allerdings nicht. Hier bleibt mir nichts anderes übrig, als zu schätzen. Das funktioniert mal besser, mal schlechter. Im Laufe der bekommt man ein Gespür und wenn man öfter im gleichen zum geht, hat man seine Erfahrungswert.

Ein Stück der oben gezeigten hat ca. vier (BE). Jetzt geht es um die Menge an , die man dafür benötigt. Das ist nicht nur von Mensch zu Mensch verschieden, sondern ändert sich im Laufe des Tages. Daher muss jeder Diabetiker seinen sogenannten BE-Faktor kennen, das ist die Menge , die für eine Broteinheit benötigt wird. Mittags liegt mein BE-Faktor derzeit bei zwei, für ein Stück dieser muss ich also acht Insulineinheiten (IE) spritzen (BE-Faktor 2 x 4 BE = 8 IE).

Das war doch jetzt einfach

Ja, das war es. Aber wird von einem Stück schon satt? Zwei Stücke? Klar, nur her damit. Auch drei gehen noch, aber ein viertes? Eines ist klar: habe ich mir für vier Stücke gespritzt, dann muss ich diese vier Stücke auch . Andernfalls sinkt der Glucosegehalt in der Blutbahn zu sehr und es kommt zur , dem sogenannten . Ich muss mir also bereits vorher machen, wieviel ich esse. Und zwar noch bevor die auf dem Tisch steht.

Blutzuckeranstieg nach nicht eingehaltenem

Es ist nämlich so, dass das von außen zugeführte erst einmal seinen Weg in die Blutbahn finden muss und eine spezielle Wirkkurve hat. Das bedeutet, dass der Eintritt der Wirkung erst um einige Minuten verzögert auftritt, als beim ursprünglichen körpereigenen , das von der Bauchspeicheldrüse ja direkt in die Blutbahn abgegeben wird. Deshalb soll sich ein Diabetiker das zur Mahlzeit vorher injizieren, je nach verwendetem zwischen 5 und 15 Minuten. Das nennt man den (SEA). Ohne gibt es einen hohen Blutzuckeranstieg, bevor das zu wirken beginnt. Das sieht nicht nur unschön in der Kurve aus, das ist auch ungesund. Ungesünder als die .

Wie sieht der weitere Tag aus?

Nein, noch sind wir nicht am Ende. Denn die hat eine unschöne Eigenschaft: sie ist fettig. Fettige Speisen sorgen dafür, dass der Körper aus der Nahrung die Glucose nur langsam und verzögert aufnehmen kann. Das birgt nun die Gefahr, dass man anfangs sogar in den fallen kann und Stunden später einen deutlichen Blutzuckeranstieg hat. Der zu Anfang ist selten und wer dazu neigt, verringert seinen . Problematischer ist der spätere Anstieg. Der erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das zum injizierte kaum noch oder gar nicht mehr wirkt. Infolge dessen wundert man sich bei der nächsten Messung über einen zu hohen Wert. Man kann dem damit begegnen, dass man seine Insulindosis aufteilt. Die Hälfte sofort, die andere Hälfte erst nach zwei Stunden. Aber wehe dem, der die zweite Injektion vergisst. Ich als glücklicher Inhaber einer habe es da einfacher. Ich lasse 40% sofort injizieren, die restlichen 60% gibt meine automatisch über einen Zeitraum von zwei bis drei Stunden ab. Damit komme ich gut hin.

Soweit, so gut. Das gilt jetzt alles nur, wenn ich in den nächsten drei bis sechs Stunden keinen oder andere körperlich anstrengende Aktivitäten haben. Denn für braucht es Energie und die Muskeln beziehen diese Energie dort, wo es für sie am leichtesten verfügbar ist: in ihren eigenen Speichern. Die Speicher beginnen allerdings unmittelbar damit, sich wieder mit Energie zu versorgen. Nämlich mit der Glucose aus der Blutbahn. Dabei wird nicht nur der Insulintransport beschleunigt, auch wird in diesem Fall Glucose ohne die Hilfe des Insulins aufgenommen. Der Insulinbedarf ist also bei körperlicher Aktivität geringer.

Möchte ich nun in den nächsten drei bis sechs Stunden nach der machen, dann muss ich das sofort berücksichtigen und von vorneherein die Insulindosis verringern. Je nach Intensität um bis zu 50 Prozent. Ansonsten würde ich während des Sports, bestenfalls erst danach, unweigerlich in den fallen. Oder ich muss mir vorher bereits noch einmal zuführen. Beides keine sonderlich guten Aussichten.

Noch etwas?

Ja. Auch Fette und Eiweiße in Lebensmitteln können den ansteigen lassen. Auch hier bei der . Das wird dann in sogenannte Fett-Protein-Einheiten (FPE) umgerechnet. Aber davon möchte ich Euch ein anderes Mal erzählen.

Ihr seht, was für Euch nur eine ist, ist für mich eine Herausforderung. Auch wenn mir bei der Berechnung der Insulindosis die Technik eines sogenannten Bolusrechners helfen kann, die muss ich immer noch selbst erkennen. Auch die Entscheidung, ob ich die Dosis sofort oder verzögert abgeben muss oder ob ich sie wegen späteren Aktivitäten verringern muss, muss ich sofort treffen. Das alles passiert in den ersten Sekunden, indem ihr den Anblick der vor dem ersten Anschneiden genießt.

Lion – Der lange Weg nach Hause

Inhalt

(C) Universum GmbH & Co. KG

Der kleine Saroo lebt in in ärmlichen Verhältnissen. Seine Mutter arbeitet im Steinbruch, sein älterer Bruder Guddu, eigentlich selbst noch ein Kind, arbeitet nachts. Saroo bittet Guddu ihm bei der helfen zu dürfen und quengelt so lange, bis Guddu nachgibt und Saroo mitnimmt.

Noch auf der Fahrt im schläft Saroo ein und Guddu lässt ihn am Bahnhof schlafend zurück. Als Saroo aufwacht und sich alleine am Bahnsteig befindet, steigt er in einen abgestellten um dort weiter zu schlafen. Der wird jedoch ins tausende Kilometer entfernte Kalkutta überführt und befindet sich schon in voller Fahrt, als Saroo aufwacht. Und so findet er sich in der fremden Stadt, weit weg von zuhause, wieder und kann sich noch nicht einmal verständlich machen. Denn in Kalkutta spricht man bengalisch, Saroo spricht jedoch nur hindi.

Nach ein paar erlebten Abenteuern in der Stadt landet Saroo schließlich in einem Waisenhaus, das ihn an eine Familie in vermittelt. Zwanzig Jahre nach seiner Adoption erinnert sich Saroo an seine Heimat und bekommt den Wunsch, seine Familie zu finden. Mit Hilfe von Earth versucht er den Bahnhof zu finden, an dem seine Reise begann.

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Testament – Das Erbe regeln

Durch einen Beitrag von Matthias J. Lange über digitales Erbe wurde ich erinnert, dass ich schon seit langem mein regeln wollte. Die gesetzliche Erbfolge kommt für mich, Single und ohne Nachkommen, nicht zum tragen.

Wer bekommt was?

Deshalb habe ich mich ein wenig damit beschäftigt und überlegt, was eigentlich nach meinem passieren soll. Wer soll sich um meinen kümmern und ihn erhalten? Keine leichte Aufgabe, das wurde mir bei den klar. Man möchte auch nach dem  niemanden vor den Kopf stoßen.

Als ich mir darüber im Klaren war, ging es um die Form des Testaments, damit es auch unanfechtbar gültig ist. Dabei haben mir ein paar Websites geholfen, von denen ich Formulierungen und Tipps übernommen habe. Die Formulierungen können ziemlich frei gehalten werden, sie müssen nur eindeutig sein. Und wenn man sich das für den Notar sparen möchte, muss das komplett handschriftlich niedergeschrieben sein, ohne einen gedruckten Buchstaben.

handschriftliches

Ein kann man jederzeit wieder ändern, bei einem handschriftlichen geht das besonders leicht. Entweder vernichtet man es einfach, dann tritt sofort die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Oder man schreibt einfach ein neues . Gültig ist immer das zuletzt geschriebene , weshalb man unbedingt Ort und Datum bei der Unterschrift angeben muss. Um es noch eindeutiger zu machen, kann man im nachfolgenden das vorherige auch per Formulierung aufheben. Neben den klar benannten Erben wurden von mir auch sogenannte Ersatzerben eingesetzt. Ersatzerben kommen dann zum , sollten der ursprüngliche bereits verstorben sein.

Ich habe meinen nun geregelt. Nur das digitale fehlt noch. Darüber muss ich mir noch separat meine machen. Was soll mit diesem passieren? Was mit meinem - oder -Account? Wer informiert meine Follower und Leser? Aber nicht nur das macht mir noch Kopfzerbrechen. In meinem nächsten Schritt möchte ich eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht verfassen. Auch das ist keine leichte Aufgabe.