Posieren mit Erdoğan: es war eine dumme Idee

Ja, die Idee war sogar sehr dumm, wenn man die Wellen bedenkt, die diese Fotos ausgelöst haben. , und überreichen dem türkischen Präsidenten jeweils eines ihrer Trikots und lassen sich dabei ablichten. Dass sie hierbei einem in der Weltpolitik umstrittenen Präsidenten Wahlkampfhilfe leisten, hätte man sich denken können – aber soweit haben sie wohl nicht gedacht.

Ich persönlich unterstelle den Spielern nicht, dass sie damit ein abgeben wollten. Sie haben einfach nur die Möglichkeit wahrgenommen, den Präsidenten des Landes zu treffen, aus dem ihre Wurzeln stammen. Überall auf der Welt zeigen und feiern die ihre Herkunft. In feiern die deutschstämmigen mit Volkstänzen ihre Herkunft, wenn sie die Möglichkeit hätten, würden sie sich auch mit Angela Merkel abbilden lassen. Aber ist das ein oder gar eine Distanzierung von ? Nein. Weshalb also kochen diese Bilder nun hoch?

Es ist die Stimmung in unserer Gesellschaft und das ist sie nicht erst seit dem Auftreten von , und anderen rechtsaußen angesiedelten Zusammenkünften. Solange ich denken kann, wird sich bei den Fußball-Nationalspielern darüber diskutiert, wer die mitsingt und wer nicht. Alleine das wird bereits als Statement gesehen, ob sich jemand zu bekennt. Was für ein Unsinn.

Der bayerische Ministerpräsident hat neulich die erste Herren-Fußballmannschaft des FC empfangen. Hat der FC sich damit politisch positioniert und die von unterstützt oder damit sogar Wahlkampfhilfe geleistet? Alleine der Gedanke ist abwegig. Auch für diejenigen, die Tosun, Özil und Gündoğan nun für ihren Auftritt kritisieren.

Die einzigen, die von der Aufregung im Moment profitieren, und sich damit auch gleich mit ins gebracht haben, sind die Anhänger und Mitglieder der . Die Bilder mit Erdoğan nutzen ihnen und ihren Hetzkampagnen gegen Migranten. Das war ein zu erwartendes und kalkulierbares Risiko. Auch wenn die Nationalspieler der Integration damit keinen Gefallen getan haben – wegen der auf diesen Termin zu verzichten und sich damit das bestimmen zu lassen, wäre auch falsche gewesen. Was bleibt ist ein Gschmäckle.

Ultrahochauflösendes Fernsehen – Mein erstes Live-Fußballspiel in 4K

Letztes Jahr hat bei mir das Zeitalter des ultrahochauflösenden Fernsehens begonnen: ich hatte mir einen -/-Fernseher gekauft. Zu diesem Zeitpunkt waren --Player noch zu teuer, so dass sich das tatsächliche -Erlebnis nur auf - und Amazon-Serien beschränkte.

In der ersten Jahreshälfte diesen Jahres kam neuer Zuwachs: die --Player kamen in den bezahlbaren Bereich und die drängte von anderer Seite her: Geräte, die - und -BluRays abspielen können, waren Auslaufmodelle. Jetzt hab ich aber neben - und herkömmlichen BluRays eben auch -BluRays und auch der Fernseher unterstützt . Also musste kurzerhand ein solcher Player her. Schritt 2 auf dem Weg zur -Vollausstattung ist getan.

Mitte des Jahres ging es mit einem - weiter. Zwar konnte ich über das Kabelnetz keinen -Sender empfangen, aber über waren einige, wenige Filme abrufbar. Zu wenige, wie ich finde. Irgendwie hat mich das nicht befriedigt.

Vor ein paar Wochen konnte ich dann für mein Telekom den neuen - in Empfang nehmen. Seitdem juckte es mich, wieder auf umzustellen, denn und sind über empfangbar. Allerdings muss ich dazu auf das sehr überschaubare --Angebot von verzichten.

Ein Festplattendefekt am - hat mir die Entscheidung dann leicht gemacht. Und so habe ich nun seit ein paar Tagen wieder auf laufen und kann die beiden -Sender von nutzen. Heute also die erste -Begegnung in : ein wahres Topspiel, Borussia Dortmund gegen den FC .

Das -Bild beeindruckt, es ist optisch bei Sportübertragungen ein deutlich größerer Unterschied, als ich es von Filmen kenne. Und es macht Lust auf mehr. Ich hoffe, dass sich dazu entschließen kann, mehr als nur ein Topspiel pro Woche in zu zeigen. Und ich hoffe, dass sie alsbald einen Cinema -Sender auf den Weg bringen. Die Fernsehzukunft hat begonnen.

Übrigens, die -Vollausstattung habe ich noch nicht erreicht. Es fehlt noch das neue , das ja jetzt auch kann. Aber es steht bereits auf der Wunschliste.

Wo warst Du vor einem Jahr?

Heute ist einer dieser Tage, an dem jeder noch weiß, was er genau vor einem Jahr getan hat. Denn heute vor einem Jahr, am 13. Juli , wurde Deutschland FußballWeltmeister.

Ich habe nachmittags gegen halb drei den bestiegen und bin nach Stuttgart gefahren. Direkt nachdem ich dort das Hotel bezogen habe, fuhr ich in die Innenstadt um mir einen Platz zum Public Viewing im Außenbereich einer Pizzeria zu sichern. Dort hab ich das zusammen mit einer Gruppe Jugendlicher aus Waiblingen, die an meinem und den Nachbarstischen waren. Meine größte Befürchtung war, dass sich die Entscheidung des Spiels bis zum Elfmeterschießen verzögert und ich das Ende nicht mitbekomme – die letzte S- zum Hotel hätte ich sonst nicht mehr bekommen. Aber Götze sei Dank kam es ja nicht soweit.

Und wo warst Du vor einem Jahr? Poste es in die .