Jurassic World 2: Das gefallene Königreich

Vier Jahre nach der von Jurassic World steht die Insel Isla Nublar vor einem Vulkanausbruch. Die Dinosaurier des ehemaligen Erlebnisparks sind dadurch in ihrere Existenz bedroht. Zum zweiten Mal in der Weltgeschichte drohen sie auszusterben.

Claire Dearing versucht alles, um sie vor dem Aussterben zu bewahren. Der Milliardär Benjamin Lockwood möchte die Dinosaurier ebenfalls retten und holt Claire an Bord, um eine Umsiedlungsaktion zu starten. Claire holt ihrerseits noch Owen Grady mit dazu, der als Verhaltensforscher einen besonderen Draht zu den Tieren hatte.

Auf Isla Nublar angekommen müssen sie jedoch feststellen, dass Lockwoods Mitarbeiter andere Pläne haben. Gemeinsam sind sie nun einer Verschwörung auf der Spur.

Mein Fazit

Der macht mich wütend. Nicht, weil er schlecht wäre. Im Gegenteil, er ist sogar hervorragend. Er macht mich wütend, weil die Gier der Menschheit unendlich ist und der Mensch auf der Suche nach Reichtum vor nichts zurückschreckt. inszeniert es so hervorragend, dass man wahrlich einen Hass auf die und ihre Gier bekommt.

Aber er macht auch nachdenklich. Nachdenklich über die Möglichkeiten der Gentechnik und wo sie uns einmal hinführen wird. Nachdenklich über den Umgang mit Tieren. Nachdenklich über die Ware Tier.

Die erste halbe Stunde des Films kennt man zwar durchaus schon durch den Trailer – es gibt nichts Neues und wird nur ausführlicher erzählt. Aber danach dreht der richtig auf. Lediglich an der ein oder anderen Stelle hatte ich das Gefühl, dass man sich der Handlung aus anderen Filmen bedient hat. Und manche Ereignisse sind auch einfach hervorsehbar.

Dennoch möchte ich den jeden ans Herz legen. Er gehört durchaus in die Spitzenklasse. Und ein weiterer Teil wird durch das Ende angekündigt, auf das ich jetzt schon gespannt bin.

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Solo: A Star Wars Story

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(C) Walt Disney Studios Motion Pictures

Han wird auf tragische Weise von seiner Geliebten Qi’Ra getrennt. Um einer eigenen Verhaftung zu entgehen, schließt er sich dem Imperium an. Seine Pilotenausbildung bricht er ab und trifft als Soldat auf den Schmuggler Tobias Beckett, dem er sich anschließt.

Unerwarteterweise trifft er mit der Schmugglertruppe seine Qi’Ra wieder, die als Sklavin Eigentum ihres Auftraggebers ist. Um den nächsten Job zu erledigen, wird Qi’Ra mit der Truppe entsandt. Doch zuerst benötigen sie Schiff…

Mein Fazit

Ein beliebiger Schmugglerfilm wie jeder andere. Es gibt eigenlich nichts, was bei diesem besonders heraussticht. Ein -Gefühl kam bei mit erst nach anderthalb Stunden auf – und war nach 10 Minuten schon wieder verflogen.

Nein, an den Schauspielern liegt es nicht. Ich kann auch nicht über die von meckern. Es fehlt an der Story. Ein langes und vorhersehbares dahin plätschern, das aber gut unterhalten kann – wenn man kein erwartet. Aber man kann eines eines festhalten: obwohl es keine Leuchtturmmomente in dem gibt ist zumindest der schlechte Beigeschmack von Die letzten Jedi nicht auf Solo: A Story übergesprungen.

Das Ende ist mal wieder offen gestaltet und lässt eine Fortsetzung befürchten. Den direkten Ansatz zu Episode IV gibt es noch nicht. Bleibt zu hoffen, dass es dann wieder mehr wird. Aber ich habe ein ganz mieses Gefühl.

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Dieses bescheuerte Herz

Lenny ist von Beruf Sohn, hat schon viele Studiengänge abgebrochen und geht jeden Tag feiern. Seinem Vater, einem Chefarzt, gefällt das überhaupt nicht. Als Lenny eines Tages wieder einmal besoffen vom feiern nach Hause kommt und dabei seinen Porsche im Pool versenkt, reicht es ihm. Er setzt seinen Sohn erst einmal vor die Tür und lässt die Kreditkarten sperren.

Doch er gibt Lenny eine Chance: wenn Lenny sich um Jugendlichen David, einem schwer herzkranken Patienten, kümmert und ihm seine Wünsche erfüllt, kann Lenny weiter über verfügen. Lenny hat darauf nun mal überhaupt keinen Bock und lässt das David auch erst einmal spüren. Aber im Laufe der wächst der kranke Lenny ans Herz und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den Beiden.

Mein Fazit

Der beruht auf der wahren Geschichte von und Lars Armend, die ihre Erlebnisse und ihre Freundschaft im gleichnamigen Buch niedergeschrieben haben. Trotz der schweren Krankheit und der Aussicht auf einen baldigen geht es aber nicht um die letzte Begleitung auf dem Weg ins Jenseits, sondern um das und die .

Der Regisseur hat das Händchen, die Geschichte mit der notwendigen Dramatik und einer großen Portion Hoffnung zu erzählen. Mit viel Humor versprüht der eine Leichtigkeit, obwohl für David der an jeder Ecke lauert.

Ganz hervorragend war die Auswahl der . spielt die Mutter mit ihren Sorgen und Ängsten so hervorragend, dass man an der Authentizität nicht zweifeln kann. Als hätte man die echte Mutter in diesen Situationen gefilmt. Elyas M’Barek spielt einmal mehr die Rolle eines arroganten Egomanen, zeigt aber einmal mehr, dass er auch mehr kann und wandelt sich im Laufe des Films zu einem gut umsorgenden Freund.

Aber der wahre Star des Films ist , der Elyas M’Barek mit seiner Leistung richtig blaß aussehen lässt. Die Rolle des David verkörpert er, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Im Zusammenspiel mit glaubt man wirklich, Mutter und Sohn auf der Leinwand zu haben. Einfach grandios, diese Leistung.

Gefühl, Witz und Leichtigkeit in einem Thema, das normalerweise kein Happy End beinhaltet.

Media Monday #343

 

1. in und Fernsehen können nur von wenigen Schauspielern richtig gut dargestellt werden.

2. Inferno steht schon ewig auf meiner Liste, aber irgendwie komme ich nicht dazu, es zu .

3. Im Moment bin ich ja, was Bücher angeht, voll und ganz dem Genre der verhaftet, das finde ich zur so richtig gut.

4. Anthologie-Serien, die je Folge oder Staffel eine eigenständige Geschichte erzählen finde ich ganz nett, wobei es natürlich auch immer auf das Thema drauf ankommt.

5. Seit Baby Driver hat mich lange nichts mehr so begeistert, schließlich ist der einsame Klasse und war das Highlight des letzten Kinojahres.

6. Lange Bahnfahrten nutze ich zum und Filme schauen.

7. Zuletzt habe ich die meines Receivers von allem befreit, was bei und verfügbar ist und das war erstaunlich viel, weil die zusammen wirklich wahnsinnig viel Auswahl mittlerweile haben.

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet. Heute war es Ausgabe 343.

Media Monday #342

1. Rollenklischees und Stereotypen mag ich grundsätzlich nicht, bin aber immer wieder erstaunt, wieviele sie doch erfüllen.

2. Wenn mein Medienkonsum sinken würde, würde mir ein ganzes Stück im fehlen.

3. Mein umfangreicher Filmkonsum wäre einer der Punkte, weshalb man mich des Öfteren nach fragt.

4. Das Ritual, zu bestimmten Anlässen bestimmte Filme zu schauen habe ich schon lange abgelegt.

5. Grey’s Anatomy baut wirklich von Jahr zu Jahr weiter ab, schließlich läuft die schon über ein Jahrzehnt und hat kaum mehr was mit ihren Anfängen zu tun.

6. Ein , bei dem ich schon lange versuche, es komplett zu , ist die .

7. Zuletzt habe ich keine Lust auf bloggen gehabt und das war okay, weil zumindest der zur festen Konstante wird.

 

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet. Heute war es Ausgabe 342.

Media Monday #341

 

 

1. Im Moment scheine ich ja das Genre zu favorisieren, schließlich hat mich das schon immer sehr fasziniert.

2. Von vornherein auf eine bestimmte Anzahl Staffeln ausgelegte Serien finde ich gut, da läuft man keine Gefahr, dass sich die tot läuft oder verändert werden muss, um erfolgreich zu bleiben.

3. Der (#twitterbc) punktet bei mir ja mit der Verbindung von zweien meiner liebsten Medien. Und man lernt neue Bücher kennen, die man selbst so gar nicht auf dem Schirm hat.

4. Es gibt ja kaum etwas Besseres als ein gutes , um sich die zu vertreiben, denn man kann dabei so richtig schön entspannen und mit seiner Phantasie in der Handlung eintauchen.

5. Wer mal einen richtig überzeugenden sehen/ möchte, dem empfehle ich Diabolus von Dan Brown. Das hat mich so richtig gefesselt, dass ich es in Rekordzeit durch hatte.

6. Nach einer Woche kann ich zumindest schon einmal sagen, dass es genauso ist wie . Was sollte sich auch verändern, außer der Jahreszahl?

7. Zuletzt habe ich begonnen die Filme aus dem Cinematic Universum wieder von vorne zu beginnen und das war schön, weil genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um wöchentlich einen zu sehen und bis zum Start von 3 fertig zu werden.

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet. Heute war es Ausgabe 341.

Downsizing

(C) Paramount Pictures Germany

Die Menschheit benötigt dringend eine Lösung, um dem Ressourcenverbrauch und der Überbevölkerung Herr zu werden. Da entdeckt der skandinavische Forscher Dr. Asbjørnsen eine Lösung: die Verkleinerung lebendiger Zellstrukturen. Die Verkleinerung von bedeutet nicht nur, dass weniger Lebensmittel verbraucht werden, es wird auch deutlich weniger produziert.

So entstehen auf der ganzen Welt lauter Kolonien von “Kleinen”, von , die sich verkleinern haben lassen. Und da sie in den Kolonien deutlich weniger Platz verbrauchen, ist ihr von der großen Welt auch deutlich mehr wert und sie können sich ein in Luxus leisten.

Paul entschließt sich ebenfalls, sich verkleinern zu lassen. In der für ihn neuen, kleinen Welt fällt es ihm zunächst schwer, sich anzupassen. Aber dann wird er von seinem Nachbarn Dusan zu einer Party eingeladen, die für ihn alles ändert.

Mein Fazit

Downsizing ist faszinierend komödiantisch, satirisch und gesellschaftskritisch. Neben dem erhobenen Zeigefinger, doch mehr auf die zu achten, geht es auch um das Miteinander in der Gesellschaft und um das typisch menschliche Verhalten. Aber nie langweilig oder zu sehr mahnend und gut eingearbeitet in eine echt gute .

Ganz hervorragend ist die Rolle des Dusan, der nicht nur viel Witz und Leichtigkeit in den bringt, sondern mit Christoph Waltz wohl die Bestbesetzung bekommen hat. Christoph Waltz füllt die Rolle voll aus und spielt eine Leichtigkeit und Sorglosigkeit, als wäre er Dusan selbst.

Aber auch die Rolle der Gong Jiang, hervorragend verkörpert von Hong Chau, ist nicht auf den Mund gefallen und ist als Gegenpart zum eher ernsten, gesellschaftsangepassten Paul eine Inspiration.