Testament – Das Erbe regeln

Durch einen Beitrag von Matthias J. Lange über digitales Erbe wurde ich erinnert, dass ich schon seit langem mein Erbe regeln wollte. Die gesetzliche Erbfolge kommt für mich, Single und ohne Nachkommen, nicht zum tragen.

Wer bekommt was?

Deshalb habe ich mich ein wenig damit beschäftigt und überlegt, was eigentlich nach meinem Tod passieren soll. Wer soll sich um meinen Nachlass kümmern und ihn erhalten? Keine leichte Aufgabe, das wurde mir bei den Gedanken klar. Man möchte auch nach dem Tod niemanden vor den Kopf stoßen.

Als ich mir darüber im Klaren war, ging es um die Form des Testaments, damit es auch unanfechtbar gültig ist. Dabei haben mir ein paar Websites geholfen, von denen ich Formulierungen und Tipps übernommen habe. Die Formulierungen können ziemlich frei gehalten werden, sie müssen nur eindeutig sein. Und wenn man sich das Geld für den Notar sparen möchte, muss das Testament komplett handschriftlich niedergeschrieben sein, ohne einen gedruckten Buchstaben.

handschriftliches Testament

Ein Testament kann man jederzeit wieder ändern, bei einem handschriftlichen Testament geht das besonders leicht. Entweder vernichtet man es einfach, dann tritt sofort die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Oder man schreibt einfach ein neues Testament. Gültig ist immer das zuletzt geschriebene Testament, weshalb man unbedingt Ort und Datum bei der Unterschrift angeben muss. Um es noch eindeutiger zu machen, kann man im nachfolgenden Testament das vorherige auch per Formulierung aufheben. Neben den klar benannten Erben wurden von mir auch sogenannte Ersatzerben eingesetzt. Ersatzerben kommen dann zum Zug, sollten der ursprüngliche Erbe bereits verstorben sein.

Ich habe meinen Nachlass nun geregelt. Nur das digitale Erbe fehlt noch. Darüber muss ich mir noch separat meine Gedanken machen. Was soll mit diesem Blog passieren? Was mit meinem Twitter- oder Facebook-Account? Wer informiert meine Follower und Leser? Aber nicht nur das macht mir noch Kopfzerbrechen. In meinem nächsten Schritt möchte ich eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht verfassen. Auch das ist keine leichte Aufgabe.

 

Wie München TV einfach nur Recht hat

Kiss the Cook

(C) Studiocanal GmbH Filmverleih

Chefkoch Carl Casper arbeitet in Los Angeles in einem Restaurant, wird dort aber vom Besitzer immer wieder in seiner Kreativität ausgebremst. Als ein Kritiker zu Besuch kommt und das selbe langweilige Menü vorfindet, das seit 10 Jahren dort Standard, verreißt er das Restaurant und den Ruf von Carl.

Die Kritik wird rasend schnell über Twitter verbreitet und mit Hilfe seines Sohnes Percy meldet sich Carl bei Twitter an und fordert den Kritiker heraus, noch einmal in das Restaurant zu kommen. Carl möchte nun seiner Kreativität freien Lauf lassen, als aber der Besitzer ihn vor die Wahl stellt, das Standardmenü zu kochen oder zu fliegen, kündigt Carl seinen Job.

Zusammen mit seinem Sohn und seiner Ex-Frau fliegt er nach Miami, wo ihm eine Idee kommt. Carl besorgt sich einen Imbisswagen und möchte mit diesem kubanische Sandwiches verkaufen. Sein Freund und Kollege Martin kommt aus L.A. angeflogen, um ihn dabei zu unterstützen. Gemeinsam mit Sohn Percy gehen die drei auf Tour mit dem Wagen von Miami nach L.A. und haben unglaublichen Erfolg, auch weil Percy die Leute immer über Twitter und Facebook auf den laufenden Stand hält, wo der Imbisswagen gerade steht. Weiterlesen

Ex Machina

(C) Universal Pictures

Nathan ist der Besitzer einer der größten Suchmaschinen der Welt. In seinem Haus, weit abgeschieden von der Zivilisation, entwickelt er Roboter mit künstlicher Intelligenz. Um sie zu testen, holt er sich Caleb, einen seiner Programmierer, zu sich für eine Woche nach Hause und stellt ihm der Roboterfrau Ava vor.

Caleb unterhält sich täglich mit Ava, Nathan beobachtet deren Gespräche mit Überwachungskameras. Immer wieder kehrende Stromausfälle sorgen dafür, dass sich Ava auch einmal ungestört mit Caleb unterhalten kann. Er wird von ihr gewarnt, dass Nathan nicht die Absicht verfolgt, die er vorgibt.

Als Nathan durch Alkohol betäubt am Abend einschläft, macht sich Caleb auf den Weg, im Haus ein wenig herum zu schnüffeln. Dabei entdeckt er frühere Prototypen von Roboterfrauen und Videoaufzeichnungen, die die Aussagen von Ava unterstützen. Gemeinsam planen sie bei einem der Stromausfälle zusammen aus dem Haus zu flüchten. Nathan bekommt den Plan mit und stellt Caleb die Frage, woher er sich sicher ist, dass Ava nicht genau hierfür programmiert wurde… Weiterlesen

Entscheidungen

Wir haben tagtäglich tausende von Entscheidungen zu treffen. Schon morgens beim Aufstehen entscheiden sich viele, die Schlummertaste am Wecker zu betätigen und noch fünf Minuten liegen zu bleiben. Andere wiederum entscheiden sich sofort aufzustehen. Die Entscheidungen gehen weiter: was ziehe ich an, was esse ich zum Frühstück, trinke ich noch eine zweite Tasse Kaffee oder reicht die Zeit nicht mehr? Den ganzen Tag geht es so weiter.

Manchmal hat man einmalige Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die das Leben verändern können oder in andere Richtungen lenken. Entscheidungen, die die Freizeit für Wochen, Monate, vielleicht sogar Jahre beeinflussen. Entscheidungen, die die Dauer des Restmonats am Ende des Geldes beeinflussen. Während die alltäglichen Entscheidungen sofort und spontan getroffen werden, ist es bei den einmaligen Entscheidungen anders: man sollte sie wohlüberlegt treffen und sich selbst die Zeit geben, die Entscheidung reifen zu lassen.

Warum ich das schreibe? Nun, bei mir waren die letzten Monate ziemlich turbulent, was mein Innerstes betrifft. Das Innerste, das Entscheidungen treffen soll. Und an Entscheidungen gab es in den letzten Monaten auch genug. Beginnend damit, über meine berufliche Zukunft zu entscheiden: passt der Job noch oder braucht es eine Veränderung. In den letzten Jahren war hier doch ein ziemlicher Stillstand. Mein Freundeskreis stand mir natürlich beratend zur Seite, Abnehmen  konnte mir die Entscheidung aber niemand.
So stand ich da: Job wechseln, so weitermachen oder anderweitig eine Veränderung herbeiführen. Letztlich reifte hier der Entschluss etwas weiter zu machen, was ich schon einmal begonnen hatte: die nächsten Jahre werden mich im Fernstudium zum Elektrotechniker begleiten. Wie ich vorhin schrieb, die Entscheidungen haben großen Einfluss: die Weiterbildung kostet Geld und nimmt viel Freizeit in Anspruch. Ob es sich lohnt, zeigt sich erst, wie sich meine Zukunft nach Abschluss des Fernstudiums entwickelt.

Es ging um die Entscheidung, was mit dem Blog passiert. Monatelanger Stillstand, viele Themen auf meiner To-Do-Liste, fehlende Zeit und Motivation. Einstellen und ruhen lassen, einstellen und löschen, bunt weiterführen wie bisher oder komplett was anderes, eine dieser Optionen musste ich wählen. Vorübergehend war es erstmal, den Blog bis zu einer endgültigen Entscheidung ruhen zu lassen. Und genau die Entscheidung habe ich heute getroffen: es geht weiter, das Konzept muss aber überarbeitet werden – zwei, maximal drei Themenbereiche, die dafür aber regelmässig gefüttert werden und wenns nix großes gibt, tut es auch mal ein kleiner Artikel von ein paar Zeilen.
Allerdings steht damit nun die nächste Entscheidung an: welche Bereiche sollen bleiben, welche sollen rausfliegen und soll etwas Neues mit aufgenommen werden? Hier, liebe Leserschaft, dürft Ihr auch gerne in den Kommentaren hinterlassen, was Ihr weiter lesen wollt. Das könnte mir die Entscheidung dann doch erleichtern. Ein Zeitziel hab ich mir jetzt mal nicht gesetzt, allerdings denke ich, dass ich ab April wieder richtig durchstarten kann. Sollte es dennoch erst Mai oder Juni werden, bitte nicht schlagen.

Eine Entscheidung, mit der ich auch schon länger schwanger gegangen bin, hat sich am Wochenende blitzartig so hin entwickelt, dass sie getroffen werden konnte. Die eigentlich guten Produkte iPhone und iPad von Apple werde ich wieder verkaufen, das iPad wohl doch wieder durch ein Notebook und das iPhone wohl durch einen Androiden ersetzen. Die Produkte sind nur deshalb eigentlich gut, weil die Verwaltungssoftware iTunes laufend muckt und Probleme macht. Die blitzartige Entscheidung habe damit auch nicht ich, sondern iTunes für mich getroffen: durch konsequentem Löschen aller installierten Apps, außer den Systemapps, ohne Rückfrage und den damit für mich – wieder einmal – enormen Aufwand das iPhone wieder benutzbar zu machen. Mit der Installation der Apps ist es ja nicht getan, in den Apps selbst müssen auch die ganzen Einstellungen wieder vorgenommen werden.
Und es war ja auch nicht das erste Problem mit iTunes: plötzlich nicht mehr erkannte iOS-Devices, zerstören der Mediathek, Absturz aus dem laufenden Programm und damit eine kaputte Datenbank – die aufgetauchten Fehler sind deren zuviele, um sie hier alle aufzuzählen.

Und noch eine Entscheidung steht bei mir an. Eine Entscheidung, die ich jetzt hier allerdings nicht ausbreiten werde, nicht, bevor sie getroffen und offiziell ist. Bis jetzt weiss auch noch nicht einmal mein Freundeskreis über meine Gedanken Bescheid – außer meinem allerbesten Freund. Wer mich auf Twitter oder Facebook hat wird die Entscheidung früher oder später mitbekommen – worum es geht und wie ich mich entschieden habe. Vielleicht blogge ich dann auch darüber, wenn es thematisch hier noch reinpasst und alles in trockenen Tüchern ist.

Ich bin Weltmeisterin – 4: Zugauswahl nach Steckdosen

Als mobiler Mensch bin ich immer von einem geplagt: der Akku meines iPhones wird immer irgendwann leer und wenn ich viel unterwegs bin wird er das auch noch mitten am Tag. Auch die Zeit in den Zugfahrten lassen sich wunderbar mit Spielen, Videos, Twitter und Facebook vertreiben, aber man kommt dann einmal quer durch die Republik gefahren nur noch 30-40% Akku an – an die Rückfahrt ist gar nicht mehr zu denken, der Rest-Akku geht sicher noch vor Ort aus.

Aber die Deutsche Bahn hat ja an Leute wie mich gedacht, die ständig mit Handys und Laptops unterwegs sind und hat in ihren Fernverkehrszügen seit längerem schon Steckdosen eingebaut. Erst gab es sie nur an den Plätzen mit Tischen, seit 1997 der ICE 3 erschienen ist, hat man sie an jedem Sitzplatz – vorausgesetzt man ist im richtigen Zug unterwegs. Wie bereits erwähnt war der ICE 3 der erste Zug, der den neuen Standard mit der Steckdose an allen Plätzen angeboten hat, es folgte der ICE-T. Die alten Züge des ICE 1 wurden später einem Re-Design unterzogen und auch bei diesem finden sich die Steckdosen jetzt an allen Plätzen.

Wenn ich nun eine Zugfahrt unternehme, dann versuche ich die Züge des ICE 2 zu vermeiden, denn dort sind die Steckdosen in den meisten Zügen noch rar gesät. Zwar befinden sich die Züge auch in einem Re-Design-Umbau – ähnlich des ICE 1 vor wenigen Jahren – doch ist es noch Glückssache dort einen umgebauten Zug zu erwischen. Jetzt mit dem Weltmeisterinnenpaß fahre ich auch lieber länger und einen Umweg wenn ich dafür meine geliebte Steckdose habe. Für Laptop und iPhone.

Um die einzelnen ICEs zu erkennen gehe ich immer auf die Seite von Marcus Grahnert, er stellt dort schon seit Jahren die Wagenreihungspläne ins Internet ein, die Aufschluß über die ICEs geben. Die ICE 1 besitzen die Wagennummern 1 bis 14 ohne die Wagen 10 und 13, die ICE 2 führen die Wagennummern 21 bis 27 oder 31 bis 37. ICE 3-Züge haben die Wagennummern 21 bis 28 oder 31 bis 38, die ICE-T führen ebenfalls die Nummern 21/31 bis 28/38, es fehlen dort die Wagen 25/35 und bei kurzen ICE-Ts auch die die Wagen 24/34 und 26/36.