Baywatch

Inhalt

(C) Paramount Pictures Germany

Mitch Bucannen ist Chef der Rettungsschwimmer am Strand von Malibu. Zu Beginn der Saison sind wieder mehrere Stellen zu besetzen und somit steht ein Auswahltest an. Aber sein Vorgesetzter möchte, dass Mitch den zweifachen Goldmedaillengewinner Matt Brody auch ohne diesen Test einstellt. Mitch ist gar nicht begeister, zumal auch die erste Begegnung mit Matt alles andere als glücklich verläuft.

Matt tritt auch erst einmal in mehrere Fettnäpfchen, aber gemeinsam beginnt man gegen das Verbrechen zu kämpfen – sehr zum Missfallen des Vorgesetzten und der örtlichen Polizei. Aber am Strand tauchen immer wieder Drogenpäckchen auf und schnell haben die Rettungsschwimmer den Verdacht, dass es mit dem neuen Club zu tun haben könnte. Gemeinsam gehen sie ihre Ermittlungen an.

Trailer

Mein Fazit

Oh mein Gott, was ist das denn? Ich habe ja nun wirklich nicht allzuviel von dem Film erwartet, der Trailer hat ja bereits verraten, dass es ein reine Film voll von flachem Humor und viel Sexismus ist. Aber so unterirdisch, das lässt mich nun wirklich entsetzen.

Nicht nur, dass Mitch die ganze Zeit Matt mit Namen irgendwelche Boygroups bezeichnet, auch ist als Rahmen dienende Geschichte mehr als nur dünn. Man merkt, dass hier ausschließlich auf die Inszenierung toller Bodys wert gelegt wurde, versucht wurde, das mit Flachwitzen zu untermauern und die Story nur im Hintergrund liegt – irgendetwas muss man ja dann doch erzählen.

Extrem störend finde ich, dass man sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, den Charakteren neue Namen zu geben. Obwohl David Hasselhoff als Mentor und Pamela Anderson als CJ Gastauftritte haben, sind deren Namen Mitch Bucannen und CJ Parker durch Dwayne Johnson und Kelly Rohrbach im Film besetzt worden.

Auch die andere Charaktere tragen die Namen aus der früheren TV-Serie, aber mehr als Namen und Titel hat der Film mit ihr nicht gemein. Man kann den Film allerhöchsten noch als Persiflage bezeichnen, was ihn aber auch nicht besser macht. Hoffentlich klemmt man es sich, eine Fortsetzung zu drehen.

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Inhalt

(C) The Walt Disney Company Germany GmbH, Walt Disney Studios

Die Guardians beschützen die Batterien der Sovereign, die von einem großen Monster bedroht werden. Aber Rocket kann sich nicht beherrschen und klaut ein paar dieser Batterien. Die Hohepriesterin der Sovereign befiehlt, die Guardians zu vernichten.

Auf der Flucht bekommen die Guardians in einer aussichtslosen Situation unerwartete Hilfe: Ego, der Vater von Starlord alias Peter Quill. Anfangs ungläubig begeben sich Peter, Gamora und Drax mit Ego zu dessen Heimatplaneten am Rande der Galaxie. Ego versucht eine Beziehung zu seinem Sohn aufzubauen und weiht ihn in seine unglaublichen Pläne ein, die Galaxie zu übernehmen.

Unterdessen beauftragen die Sovereign ausgerechnet Yondu, den Ziehvater von Peter, die Guardians zu finden und sie den Sovereign auszuliefern. Nachdem Yondu allerdings andere Pläne hat, kommt es auf seinem Schiff zur Meuterei.

Trailer

Mein Fazit

Der Film startet gleich mit einer pompösen Schlacht der Guardians, deren Star nach wie vor der lebende Baum Groot ist. Wie bereits in der Postcredit-Szene des ersten Films zu sehen war, als Baby-Bäumchen, das erst noch wachsen muss. Der Vorspann, in dem die Schlacht im Hintergrund geführt wird, tanzt Baby-Groot und greift damit die Postcredit-Szene wieder auf.

Mit gekonnt witzigen und actionreichen Elementen kommt keine Langeweile auf, im Gegenteil: man fiebert in jedem der Handlungsstränge heftig mit und die Zeit des Films vergeht wie im Flug. Dabei geht es im Kern und Freundschaft und Familie und lässt am Ende nicht nur bei den Charakteren, sondern auch bei den Zuschauern einen Trauerkloß im Hals stecken. Sowohl Peter als auch Rocket erkennen die wahre Bedeutung von Freundschaft und Familie und lässt einen selbst darüber nachdenken, sie sind oft näher als einem scheint.

Klar, dass auch viel hervorragende Musik aus den 80ern nicht fehlen darf, im Awesome Mix Volume 2, der Kassette, die Peters letzte Bindung an seine Mutter darstellt. Und dass Marvel exzellente Bilder aus dem Computer liefert, das ist ja hinreichend bekannt und Bedarf eigentlich nicht der Erwähnung. Ein für mich großartiges Werk, dessen Veröffentlichung für das Heimkino ich kaum erwarten kann.