Pitch Perfect 2

27. Mai 2015 0 Von Marcus

Die Bellas haben mehrere Wettbewerbe erfolgreich gewonnen und singen nun bei der Geburtstagsshow für den amerikanischen Präsidenten, als ein Missgeschick passiert: die Hose von Fat Amy reisst im Schritt. Wegen diesen Vorfalls werden die Bellas von ihrer für alle weiteren Auftritte ihrer Tournee suspendiert und durch eine andere A-Capella-Gruppe, Das Sound-Machine (DSM), aus ersetzt. Die einzige Möglichkeit, wieder als Gruppe in den Staaten zugelassen zu werden, ist die Weltmeisterschaft in Kopenhagen zu gewinnen.

Als sich die Bellas die DSM bei einem ihrer Auftritte anschauen, müssen sie erkennen, dass sie bei der Weltmeisterschaft einer sehr harten Konkurrenz gegenüber stehen. Fortan gilt es, sich von der Konkurrenz abzuheben. Doch bei einem Probeauftritt kommt es zu einem weiteren Eklat. Nicht nur, dass die Bühnenshow zirkusmäßig aussieht, auch fängt eine der Bellas Feuer. Die Kommentatoren besingen derweil den kompletten Niedergang der Bellas.

Um wieder als Gruppe zusammenzuwachsen und ihren Sound zurückzufinden nehmen sich die Bellas eine Auszeit und machen sehr erfolgreich ein Teamtraining. Sie finden wieder zu einander und ihren Sound zurück und können als starke Gruppe nach Kopenhagen zur Weltmeisterschaft fliegen.

Mein Fazit.
Ich habe den ersten Teil nicht gesehen. Würde ich ihn kennen, hätte ich mir niemals den zweiten Teil angetan. Die Witze sind extrem flach aus Stammtischniveau, teilweise sogar darunter. Die Handlung ist nicht nur lächerlich sondern an vielen Stellen auch noch weit übertrieben. Bereits zu Beginn mit dem Missgeschick beim Auftritt vor dem Präsidenten wird ein dermassen überzogenes daraus gemacht, dass man am liebsten nach nur 10 Minuten aus dem Kinosaal gehen möchte. Und das zieht sich durch den ganzen durch.

Natürlich ist der Soundtrack großartig, das muss ich von einem Musikfilm auch erwarten können. Und eines möchte ich dem Film auch lassen, das Finale in Kopenhagen ist eine bombastische Sensation, das kommt auch gut rüber. Aber die beiden Moderatoren, die laufend bei den Auftritten schlechte Witze reißen und alles nur niedermachen müssen, auf die hätte man mehr als gut verzichten können. Und auch die gesamten Gags im gesamten Film hätte man besser über der Gürtellinie gelassen.

Ungewohnt war für mich Katey Sagal ohne die rothaarige Perücke zu sehen, mit der sie weltweit als Peggy Bundy berühmt wurde. Wieviel Zuschauer sie wohl erkannt haben?