Posieren mit Erdoğan: es war eine dumme Idee

Ja, die Idee war sogar sehr dumm, wenn man die Wellen bedenkt, die diese Fotos ausgelöst haben. , und überreichen dem türkischen Präsidenten jeweils eines ihrer Trikots und lassen sich dabei ablichten. Dass sie hierbei einem in der Weltpolitik umstrittenen Präsidenten Wahlkampfhilfe leisten, hätte man sich denken können – aber soweit haben sie wohl nicht gedacht.

Ich persönlich unterstelle den Spielern nicht, dass sie damit ein abgeben wollten. Sie haben einfach nur die Möglichkeit wahrgenommen, den Präsidenten des Landes zu treffen, aus dem ihre Wurzeln stammen. Überall auf der Welt zeigen und feiern die ihre Herkunft. In feiern die deutschstämmigen mit Volkstänzen ihre Herkunft, wenn sie die Möglichkeit hätten, würden sie sich auch mit Angela Merkel abbilden lassen. Aber ist das ein oder gar eine Distanzierung von ? Nein. Weshalb also kochen diese Bilder nun hoch?

Es ist die Stimmung in unserer Gesellschaft und das ist sie nicht erst seit dem Auftreten von , und anderen rechtsaußen angesiedelten Zusammenkünften. Solange ich denken kann, wird sich bei den Fußball-Nationalspielern darüber diskutiert, wer die mitsingt und wer nicht. Alleine das wird bereits als Statement gesehen, ob sich jemand zu bekennt. Was für ein Unsinn.

Der bayerische Ministerpräsident hat neulich die erste Herren-Fußballmannschaft des empfangen. Hat der sich damit politisch positioniert und die von unterstützt oder damit sogar Wahlkampfhilfe geleistet? Alleine der Gedanke ist abwegig. Auch für diejenigen, die Tosun, Özil und Gündoğan nun für ihren Auftritt kritisieren.

Die einzigen, die von der Aufregung im Moment profitieren, und sich damit auch gleich mit ins gebracht haben, sind die Anhänger und Mitglieder der . Die Bilder mit Erdoğan nutzen ihnen und ihren Hetzkampagnen gegen Migranten. Das war ein zu erwartendes und kalkulierbares Risiko. Auch wenn die Nationalspieler der Integration damit keinen Gefallen getan haben – wegen der auf diesen Termin zu verzichten und sich damit das bestimmen zu lassen, wäre auch falsche gewesen. Was bleibt ist ein Gschmäckle.

MVV-Tarifreform: Einigung erzielt

MVV-Regionalbushaltestelle

-Regionalbushaltestelle. Foto: Marcus Bölt

Obwohl die neue Struktur schon längst abgesegnet war, hat man noch bis letzte Woche um die des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes () gerungen. Es ging um die Finanzierung, die bisher an der Stadt scheiterte – dem Oberbürgermeister () waren die ersten Vorschläge zu teuer. Unter 60 Euro sollte die Monatskarte für den gesamten Innenraum bleiben. In einem Spitzengespräch zwischen dem OB, dem Ebersberger Landrat () als Vertreter der Landkreise und der bayerischen Verkehrsministerin () hat man sich nun geeinigt und den Weg zur frei gemacht.

Aus Zonen und Ringen werden Kreise

Tram in München

Treffen der Generationen. Foto: Marcus Bölt

Das wohl komplizierteste am jetzigen , die Unterscheidung in Bartarifzonen und Zeitkartenringen, wird aufgehoben. Statt der 4 Zonen und den 16 Ringen gibt es zukünftig nur noch 7 Kreise. Die Innenstadt – die jetzige weiße und Ringe 1 bis 4 – wird zu einem Kreis zusammengelegt. So gilt innerhalb der Stadt und einigen, sehr stadtnahen Orten, nur noch ein Preis. Zeitkarteninhaber, die bisher nicht den vollen Innenraum hatten, können damit nun in der ganzen Stadt unterwegs sein.

Der Außenraum wird von den bisherigen 3 Zonen und 12 Ringen zu 6 Kreisen reformiert. Dabei wird auch eine gefährliche Tariffalle entschärft: die Orte und Städte sind einheitlich im gleichen Kreis. Das ist bisher in einigen Fällen wie Dachau, Olching oder Fürstenfeldbruck nicht so. Der Bahnhof liegt bei diesen Orten auf einer Zonen- bzw. Ringgrenze, die Bushaltestellen innerhalb der Orte ist bereits eine bzw. einen Ring weiter. Das ist weder verständlich, noch einfach. Endlich wird diese Falle, durch die schon viele zum wurden, abgeschafft.

, S, /65

MVV-Regionalbus

-Regionalbus in Fürstenfeldbruck. Foto: Marcus Bölt

Die soll wieder deutlich günstigere Fahrten ermöglichen als Einzelfahrkarten. Diese Mehrfahrtenkarte ist ideal für Gelegenheitsfahrer, die den häufiger nutzen, aber zu wenig für eine . Derzeit lohnt sich die kaum, zu gering ist der Preisunterschied. Eine gute Entscheidung, die beliebte Karte attraktiver zu machen.

Bei den IsarCards soll das , die S, verbundweit eingeführt werden. Bisher gibt es sie nur in der Stadt und im Landkreis . Und hier mit einem deutlichen Preisunterschied. Leider gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Preisinformationen, es bleibt zu hoffen, dass die Preise für die S auch verbundweit die gleichen sein werden – egal ob man in Erding, Kirchseeon, oder Altomünster wohnt.

Das Seniorenticket gilt zukünftig ganztags und nicht wie bisher erst ab 9 Uhr. Im Gegenzug wird das Alter, ab dem man für das Ticket berechtigt ist, von 60 auf 65 Jahren angehoben. Die bisherige wird dann vermutlich in umbenannt werden – das wäre zumindest logisch und konsequent.

Preise werden erst noch errechnet

. Foto: Marcus Bölt

Nachdem man sich nun Ende letzter Woche über den Finanzierungsschlüssel geeinigt hat, kann der nun in die detailierten Preisberechnungen gehen. Klar sein wird, dass es Gewinner und Verlierer bei der geben wird. Während die einen günstiger davon kommen und/oder mehr Tarifraum hinzubekommen, wird es für andere teurer werden. Eine hundertprozentige Gerechtigkeit kann es bei solchen Tarifen nicht geben – sie sind immer ein Kompromiss. Insgesamt wird die neue Tarifstruktur jedoch gerechter sein, als die bisherige.

Im 2019, zum kleinen Fahrplanwechsel, werden die Änderungen in Kraft treten. Bis dahin bleibt es nicht nur bei der jetzigen Struktur, auch die alljährliche Preiserhöhung im wird ausgesetzt. Es ist daher zu erwarten, dass mit der Strukturreform auch die Preise angehoben werden.

Der Gemischtwarenblog und die DSGVO

Die Datenschutzgrundverordnung () geht auch an mir nicht spurlos vorbei. Ein paar Maßnahmen musste ich trotzdem ergreifen, obwohl der Gemischtwarenblog die bisherigen Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes () eingehalten hat. Aber es war für mich, einmal inne zu halten und auch zu überlegen: was brauche ich, was brauche ich nicht.

Grundsätzlich vertrete ich ja schon immer die Auffassung: Datensparsamkeit und möglichst wenig Erhebung. Nun ging aber mit einer Internetpräsenz immer einher, dass es Daten und Logfiles gab. Dass man bequem mit eingebunden hat. Dass man einfach vorhandene Plug-Ins verwendet hat. Die alte war zwar bisher dafür ausreichend – und wäre es mit wenigen Anpassungen vermutlich auch im Rahmen der – aber ich wollte den ganzen auf den Prüfstand stellen.

Das sind die Änderungen

Die größte Änderung für mich, den wieder in einer eigenen Installation zu hosten, auch wenn ich erst vor wenigen Monaten zu umgezogen bin. Aber in der eigenen Installation habe ich mehr Kontrolle darüber, was geschieht.

Im Rahmen dessen habe ich mir auch überlegt: brauche ich eigentlich eine Zugriffsstatistik? Was bringt mir sie? Es ist zwar nett zu sehen, dass man mal mehr und mal weniger Zugriffe hat und woher die Besucher kommen, aber einen wirklichen Mehrwert hat es für mich nicht. Also ist die Statistik gleich mal raus geflogen. Bedeutet: ich selbst erfasse nicht, wie der Besucher auf die Seite kommt, welchen Browser, welches Betriebssystem, welche Auflösung er benutzt oder wo er her kommt.

möchte ich weiterhin anbieten. Aber welche Datenerhebung benötige ich dazu? Benötige ich tatsächlich die E-Mail-Adresse? Nein. Auch der Gravatar wird nicht benötigt. Und die IP-Adresse brauche ich schon gleich dreimal nicht. Entsprechend wurden die Gravatare deaktiviert. Die Eingabe von Namen und E-Mail-Adresse sind optional und freiweillig. Leider bietet keine Deaktivierung der an – ein überschreibt deshalb die IP-Adresse immer mit der 127.0.0.1 – dem localhost.

? Sicher doch. Ich möchte auch weiterhin, dass der Besucher mich in den sozialen Netzwerken findet. Aber ich brauche dazu keine Plug-Ins. In der linken Spalte reichen hierfür einfache Links auf meine Profile. Für die Beitrag-Teilen-Funktion habe ich mir ein gesucht, das lokal arbeitet und nicht schon im Vorfeld Kontakt zu den Social-Media-Anbietern sucht. Erst bei einer Teilen-Aktion wird der Besucher auf dieser – und zwar nur auf dieser einen Plattform – weitergeleitet und seine Daten dort erhoben. Hier im wird nur der Klick für einen Zähler gespeichert – nicht wer und nicht wann.

Überhaupt habe ich sehr darauf geachtet, mir Plug-Ins zu suchen, die lediglich lokal arbeiten. Vom großen, durch angebotenen habe ich mich verabschiedet. Dadurch sieht das ein oder andere jetzt hier vielleicht anders aus – aber es war notwendig.

Und zu guter Letzt wurde natürlich die Datenschutzerklärung aktualisiert und angepasst.

Let’s keep blogging

Grundsätzlich hätte ich den auch weiter wie bisher betreiben können. Der gemäß DSGVO war auch vorher bereits gewährleistet und hätte nur der Anpassung der Datenschutzerklärung bedarft. Aber besser ist es doch, erst so wenig Daten wie möglich zu erheben, nicht wahr?

Die Panik in die viele derzeit verfallen und ihre Webseiten und Blogs sogar schließen, kann ich nicht nachvollziehen. Oder fühlen sie sich erwischt, dass sie bisher schon das nicht erfüllt haben? Ich bleibe online. So, let’s keep blogging.

4 Monate Fiasp® – Meine Erfahrungen

Es war Mitte letzten Jahres, da fragte ich meine Diabetesberaterin nach ihrer Meinung zu dem neuen ® von . Das Marketing von ® verspricht, dass es schneller ins Blut geht als die bisherigen Sprint-Insuline und die Blutzuckereinstellung dadurch verbessert. Die Antwort meiner Diabetesberaterin war genau das, was man auch in Foren nachlesen kann: bei den einen wirkt es besser, bei anderen schlechter, bei wieder anderen gleich. Das Beste wäre, ich würde es einfach ausprobieren. Gesagt, getan. Ich habe mir ® verschreiben lassen und irgendwann zwischen den Jahren meine das erste Mal damit befüllt.

Die ersten zwei Wochen

Gleich mal eines vorweg: Wer umstellt, muss viel Geduld haben. Direkt nach der Umstellung gingen meine Zuckerwerte erst einmal gut in die Höhe. Ich war ständig damit beschäftigt zu spritzen. Der ging nicht runter und blieb auf hohem Niveau konstant – allerdings auch nach dem .

Ich war geduldig, denn der Körper bekommt ein neues Mittel und muss sich darauf einstellen. Das ist normal und bei vielen Medikamenten so. Also lebte ich mit meinen hohen Werten, spritzte und nahm es einfach so hin, wie es ist.

Nach etwa 10 Tagen begann der Körper dann auch tatsächlich zu reagieren und mein kam wieder auf ein normales Niveau zurück. Ich konnte mich wieder auf meine Essens-Boli konzentrieren und stellte hier die höhere Geschwindigkeit von ® fest: einen durfte ich nicht mehr machen, sondern musste den Essensbolus direkt vor der Mahlzeit abgeben. Andernfalls kam ich in eine (Unterzuckerung). Bei niederen Blutzuckerwerten oder sehr fett- und eiweißhaltigen Mahlzeiten war es sogar besser, den Bolus erst nach dem abzugeben.

Meine Blutzuckerwerte hatten sich wieder stabilisiert, die erhoffte, flachere Kurve nach den Mahlzeiten blieben aber aus. waren meine Werte genauso wie mit meinem , das ich vorher hatte. Mit denselben Spitzen.

Nach zwei Monaten

Ich weiß nicht mehr genau, wann es begonnen hat. Aber im Laufe der nächsten 6 Wochen trat eine weitere Verbesserung ein: der Anstieg nach den Mahlzeiten wurde tatsächlich flacher, die Scheitelspitze des Blutzuckersanstiegs war weiter unten. Ich , erstmalig in meinem , hatte ich keine Werte mehr über 200 mg/dl (11,1 mmol/l). Die Scheitelspitze war zwischen 170 mg/dl (9,44 mmol/l) und 180 mg/dl (9,99 mmol/l). Damit war die Wirkung von ® tatsächlich dort angekommen, was vom Marketing versprochen wurde. Und ich war froh, nicht wieder zu meinem früheren zurückgekehrt zu sein.

Heute, nach vier Monaten

Die Verbesserung ging weiter. Die bessere Wirkung hat sich auch in meiner niedergeschlagen. Ich musste sie im Laufe des dritten Monats um 10% reduzieren. Ebenfalls ein erstes Mal in meinem . Bis dato musste ich immer meine nach oben anpassen. Und meine Blutzuckerwerte sind so gut, wie schon seit Jahren nicht mehr. Demnächst wird der erste genommen, bei der meine Therapie vollständig unter ® lief. Ich bin gespannt.

Was sonst noch?

Natürlich gibt es auch Negatives über ® zu berichten. Eine bessere Wirkung von gibt es nicht, im Gegenteil. Bei sehr hohen Werten hat man das Gefühl, nur noch Wasser zu spritzen. Hier bleibt auch nur: Geduld, Geduld, Geduld. Es kann mitunter einen Tag dauern, bis man sich wieder in die Normalwerte korrigiert hat, über mehrere Boli. Daran muss man sich auch erst einmal gewöhnen.

Und das Brennen bei der Insulinabgabe möchte ich auch nicht unterschlagen. Eine hohe Insulindosis hat schon immer bei der Injektion ein Brennen verursacht. Bei ® spüre ich auch bei einer kleinen Dosis ein Brennen, bei einer höheren Dosis ist es umso stärker. Aber es ist meinem Empfinden nach nicht schlimm und gut auszuhalten. Als Besitzer einer empfinde ich das sogar als einen Vorteil: Bei der Bolusabgabe spüre ich sofort, ob meine Kanüle noch richtig sitzt.

Fazit

Bis ® seine volle Wirkung entfaltet, vergehen durchaus mehrere Monate. Wer umstellt, sollte nicht erwarten, schnelle Resultate zu haben. In meinem Fall war es erst einmal schlechter. Aber die Geduld zahlt sich aus. Ich werde ® weiter verwenden und bin voll und ganz zufrieden. Meine postprandialen Werte haben sich verbessert, meine Blutzuckerkurve wurde flacher und meine hat sich reduziert. Die Umstellung hat sich gelohnt und ich möchte ® auch nicht mehr hergeben.

Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt

Seit Beginn des Jahres taucht es regelmäßig wieder in den Nachrichten, Reportagen und Talkshows auf: der Deutsche Richterbund hat sich dafür ausgesprochen, das sogenannte Schwarzfahren als Straftat aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. Vielmehr sollen sich die um mehr Zugangskontrollen bemühen.

“Wenn sie das aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen heraus nicht tun, dann darf nicht der als Lückenbüßer herhalten.”
, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes

Herrn Gnisa scheint entfallen zu sein, dass die von den Kommunen bzw. den Bundesländern bezuschusst werden. Zugangskontrollen oder verstärkte , wie sie von Herrn Gnisa vorgeschlagen werden, erzeugen also Mehrausgaben, die von den Kommunen bzw. den Bundesländern ausgeglichen werden müssen. Auch hier zahlt der , der alles andere als ein Lückenbüßer ist.

Durch die Beförderungserschleichung entgehen den Verkehrsbetrieben Millionen Euro an Einnahmen. Millionen Euro, die durch die Zuschüße vom ausgeglichen werden müssen. Das Schwarzfahren ist also nicht nur Betrug an den Verkehrsbetrieben, sondern auch Betrug am . Und das soll in wirklich straffrei sein? Das kann Herr Gnisa nicht ernst meinen.

(1) Wer die Leistung eines Automaten oder eines öffentlichen Zwecken dienenden Telekommunikationsnetzes, die Beförderung durch ein Verkehrsmittel oder den Zutritt zu einer Veranstaltung oder einer Einrichtung in der Absicht erschleicht, das Entgelt nicht zu entrichten, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.
(2) Der Versuch ist strafbar.
Auszug aus §265a Strafgesetzbuch, Erschleichen von Leistungen

Auch wenn die das erste Schwarzfahren bereits zur Anzeige bringen können, belassen sie es in der Regel bei dem erhöhten Beförderungsentgelt von mindestens 60 Euro. Erst bei Wiederholungstätern, insbesondere bei notorischen Schwarzfahrern, werden die Vergehen in Summe zur Anzeige gebracht und beschäftigen dann die Gerichte. Und damit wären wir genau beim entscheidenden Punkt.

. Foto: Marcus Bölt

Würde man das Erschleichen der Beförderung als streichen und zu einer herabstufen, wäre für notorisches Schwarzfahren die Tür geöffnet. Ohne die Aussicht damit straffällig zu sein und vor zu kommen, ist die Hemmschwelle nach unten gesetzt. Die Fahrkartenkontrollen werden in der heutigen nie mehr so flächendeckend möglich sein, wie es bis in die 1970er der Fall war. Die Wahrscheinlichkeit, mit der Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes insgesamt weniger zu zahlen, als mit der normalen , ist sehr groß.

Zudem: die Beförderungserschleichung ist nichts anderes als , der einer Dienstleistung. Alleine schon aus der Gleichbehandlung heraus, müsste man auch den Ladendiebstahl aus dem streichen. Frei nach Herrn Gnisa: Wieso sollte der der Lückenbüßer für den Ladeninhaber sein?

Ich verstehe den Deutschen Richterbund insoweit, dass Schwarzfahren in der Summe ihrer Gerichtsverhandlungen tatsächlich eine darstellt und in der Flut an Verfahren die ein oder andere mangels Kapazitäten nicht verhandelt wird. Eine Entschärfung des Strafgesetzbuches kann aber hier nicht die Lösung sein, sondern die Schaffung genügend Kapazitäten. Und hier ist die gefordert.

Selbiges gilt auch für die Überbelegung der Justizvollzugsanstalten, bei denen viele Insassen Ersatzhaftstrafen absitzen, weil sie ihre Strafe nach der Verurteilung wegen der Beförderungserschleichung nicht bezahlt haben oder nicht bezahlen konnten. Hier wäre stattdessen gemeinnützige statt Gefängnis ein gutes Mittel. Aber auch hier ist die gefordert.

Und ebenso muss sich die einmal darum kümmern, warum viele zum Schwarzfahren gezwungen werden, weil sie zu wenig finanzielle Mittel haben und damit erst recht nicht die Strafen bezahlen können. Aber das ist alles kein Grund, das Schwarzfahren zu verharmlosen.

Hack-Reis-Pfanne

Zutaten

Zubereitung

Die hacken und das in etwas Öl anbraten. Währenddessen die vorbereiten.

Die und den zum in die Pfanne geben, mit der ablöschen. Mit , Cayennepfeffer und ordentlich würzen, anschließend gut dazugeben – alles je nach Geschmack. Dabei beachten, dass sich die Gewürze einerseits durch die Brühe verdünnen, sich andererseits noch einkochen.

Bei geringer Hitze zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis der die Flüssigkeit aufgesogen hat.

Reicht für 3-4 Personen.

Dieses bescheuerte Herz

Lenny ist von Beruf Sohn, hat schon viele Studiengänge abgebrochen und geht jeden Tag feiern. Seinem Vater, einem Chefarzt, gefällt das überhaupt nicht. Als Lenny eines Tages wieder einmal besoffen vom feiern nach Hause kommt und dabei seinen Porsche im Pool versenkt, reicht es ihm. Er setzt seinen Sohn erst einmal vor die Tür und lässt die Kreditkarten sperren.

Doch er gibt Lenny eine Chance: wenn Lenny sich um Jugendlichen David, einem schwer herzkranken Patienten, kümmert und ihm seine Wünsche erfüllt, kann Lenny weiter über verfügen. Lenny hat darauf nun mal überhaupt keinen Bock und lässt das David auch erst einmal spüren. Aber im Laufe der wächst der kranke Lenny ans Herz und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den Beiden.

Mein Fazit

Der beruht auf der wahren Geschichte von und Lars Armend, die ihre Erlebnisse und ihre Freundschaft im gleichnamigen Buch niedergeschrieben haben. Trotz der schweren Krankheit und der Aussicht auf einen baldigen geht es aber nicht um die letzte Begleitung auf dem Weg ins Jenseits, sondern um das und die .

Der Regisseur hat das Händchen, die Geschichte mit der notwendigen Dramatik und einer großen Portion Hoffnung zu erzählen. Mit viel Humor versprüht der eine Leichtigkeit, obwohl für David der an jeder Ecke lauert.

Ganz hervorragend war die Auswahl der . spielt die Mutter mit ihren Sorgen und Ängsten so hervorragend, dass man an der Authentizität nicht zweifeln kann. Als hätte man die echte Mutter in diesen Situationen gefilmt. Elyas M’Barek spielt einmal mehr die Rolle eines arroganten Egomanen, zeigt aber einmal mehr, dass er auch mehr kann und wandelt sich im Laufe des Films zu einem gut umsorgenden Freund.

Aber der wahre Star des Films ist , der Elyas M’Barek mit seiner Leistung richtig blaß aussehen lässt. Die Rolle des David verkörpert er, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Im Zusammenspiel mit glaubt man wirklich, Mutter und Sohn auf der Leinwand zu haben. Einfach grandios, diese Leistung.

Gefühl, Witz und Leichtigkeit in einem Thema, das normalerweise kein Happy End beinhaltet.