Ghostbusters (2016)

15. August 2016 0 Von Marcus

(C) Releasing GmbH

Dr. Erin Gilbert ist freiberufliche Dozentin an der Columbia University und strebt eine Festanstellung an. Da passt es ihr überhaupt nicht, dass ihre frühere Weggefährtin Abby Yates ein früheres gemeinsames neu veröffentlicht hat. Ein über die Geister aus der Vergangenheit. So macht sich Erin auf den Weg zu Abby, um sie zur Rede zu stellen.

Als Erin im Labor von Abby und ihrer Kollegin Jillian auftaucht, erzählt sie die Geschichte, wie sie überhaupt von der Wiederauflage des Buchs erfahren hat. Ein Mann erschien am Morgen bei ihr in der Universität und behauptete, in seinem Museum würde es spuken.

Abby und Jillian, beide immer noch an der Erforschung paranormaler Phänomene, bitten Erin, sie zu dem Museum zu bringen und den Kontakt herzustellen. Dort angekommen erfahren die Drei, dass es tatsächlich Geister gibt und halten das auf Video fest. Erin schließt sich Abby und Jillian an und sie gehen jetzt gemeinsam auf die Erforschung und die Jagd nach Geistern. Und die tauchen ab jetzt in New York sehr häufig auf.

Trailer

Mein Fazit

Zugegeben, man ist immer etwas skeptisch, wenn man sich Neuauflagen alter Filme ansieht. Hier wurde ein Fehler nicht gemacht: man erschuf etwas Neues, das sich an der alten Filmreihe anlehnt und bekannte Elemente entnimmt, ohne selbige zu kopieren oder kopieren zu wollen. Von der Grundidee ist das auch durchaus gelungen, die Einführung der Mädels am Anfang macht durchaus Lust auf das, was da noch kommen mag.

Doch es gibt leider ein Aber: ziemlich bald taucht auf, der einen Schönling spielt, bei dem statt einem Flutlicht nur ein Teelicht im Kopf brennt. Seine Rolle des Kevin bewirbt sich als Empfangsdame und die Mädels schmachten und stellen ihn trotz seiner Hohlbirne ein, aufgrund des Aussehens. Nicht nur, dass dies alleine schon ein extremer Flachwitz ist, die weiteren “Witze” mit dieser Figur kommen noch viel flacher daher, so flach, dass es dem Zuschauer bereits weh tut.

Der Spannungsaufbau hat sich nach der Einführung der Charaktere erst einmal erledigt und beginnt  in der letzten halben Stunde erst von Neuem. Dazwischen herrscht zwar keine Langeweile, aber so richtig Schwung lässt sich auch nicht verspüren. Damit ist leider auch das grandiose Finale so ziemlich dahin.

Eine Szene nach dem Abspann lässt eine Ankündigung eines zweiten Teils vermuten – in dem sich ein gewisser Torwächter ankündigt. Bitte lasst es sein, es hätte diesen bereits nicht mehr gebraucht.

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