Fahrplanwechsel 2019: ICE 4-Premiere in NRW

Fahrplanwechsel 2019: ICE 4-Premiere in NRW

6. Dezember 2018 0 Von Marcus

Am 09. 2018 ist europaweiter . Diese Seite bietet einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.

Verbesserungen im Regional- und der DB

Zum Fahrplanwechsel am 09. Dezember feiert der neue 4 : Das Flaggschiff der Deutschen Bahn wird erstmals in NRW unterwegs sein. Auf einer Länge von 346 Metern bietet der 12-teilige 4 Sitzplätze für 830 Menschen: Mehr Platz, mehr Komfort und mehr Verlässlichkeit. Im Fernverkehr gibt es außerdem Angebotsausweitungen in alle Himmelsrichtungen.

Auch im Regionalverkehr wird das Angebot in den Nächten und an Wochenenden noch weiter verbessert. Zusätzliche Fahrten und Taktverdichtungen sorgen für eine weitere Verbesserung des Angebots.

Fahrplanänderungen bei der DB in NRW im Detail

Änderungen im Fernverkehr

Angebotsausweitungen (Dortmund – Stuttgart)

Künftig gibt es drei zusätzliche Direktverbindungen auf der nachfragestarken Linie von Dortmund, über Düsseldorf, Köln-Messe/Deutz, Frankfurt Flughafen, Mannheim und Stuttgart. Damit entsteht mit sechs Verbindungen täglich in beide Richtungen ein Zweistundentakt. Zwischen Düsseldorf und Stuttgart wurden sogar bis zu 14 Verbindungen pro Tag und Richtung eingerichtet. Dabei werden auch teilweise die neuen ICE 4-Züge eingesetzt.

Komfortabler mit dem ICE (Köln – )

Von Köln über  Düsseldorf, nach Osnabrück, Bremen und Hamburg und in der Gegenrichtung wird das Reisen noch komfortabler. Nachdem bereits seit Juni 2018 ein IC-Zugpaar auf moderne ICE umgestellt wurde, folgen Ende 2018 zwei weitere. Insgesamt fahren dann vier ICE pro Tag und Richtung von/nach Hamburg. Dabei werden auch die neuen ICE 4-Züge eingesetzt.

Zusätzliche Züge (Köln – Brüssel)

Aufgrund der starken Nachfrage wurde das Angebot seit Ende bereits um 50 Prozent ausgeweitet. Ab 2019 fährt täglich ein zusätzliches siebtes Zugpaar am Mittag, sodass nun ein lückenloser Zwei-Stunden-Takt hergestellt wird. Darüber hinaus gibt es von bis eine Spätverbindung am Sonntagabend von/nach Brüssel.

Mehr Direktverbindungen (Münster – )

Zwischen Münster und Berlin wurden in den letzten Jahren sukzessive einzelne umsteigefreie IC-Verbindungen eingerichtet. Aufgrund der guten Fahrgastentwicklung wird die bereits montags bis donnerstags verkehrende morgendliche IC-Direktverbindung aus Berlin nach Münster (Ankunft 11:30 Uhr) ab dem neuen Fahrplan auch freitags angeboten.

Zusätzliches Zugpaar (Dortmund – München)

Mit dem Fahrplanwechsel führt die Deutsche Bahn neben der Angebotsausweitung nach Stuttgart ein zusätzliches ICE-Zugpaar auf der Strecke Dortmund – Nürnberg – München jeweils samstags ein (ICE 723 Düsseldorf ab 15:13 Uhr, ICE 526 Düsseldorf an 21:36 Uhr).

Von NRW in den Osten (Düsseldorf – Gera)

Über die Mitte-Deutschland-Verbindung fahren ab Fahrplanwechsel täglich zwei IC-Zugpaare von Düsseldorf über und Jena ins thüringische Gera.

Änderungen im Regionalverkehr

RE 1 und RE 9 (Abschnitt Köln – Aachen)

Der werktägliche Abendverkehr zwischen Köln und Aachen im 30-Minuten-Takt wird um eine Stunde verlängert. Durch die Weiterfahrt des RE 9 von Siegen bis Aachen und eine Verschiebung der Verstärkerfahrt des RE 1 von Köln nach Aachen um eine Stunde nach hinten, ist diese Verlängerung möglich.

RE 12 (Trier – Köln)

Der abendliche Sprinter des RE 12 ab Köln Messe/Deutz wird um eine Stunde  vorgezogen. Die Gegenleistung am Wochenende verkehrt ebenfalls eine Stunde früher ab Trier Hbf.

RE 17 und RE 57 (Abschnitt Bestwig – Brilon)

Verlagerung einer Spätfahrt von der RE 17 auf die RE 57

RE 22 (Köln – Trier)

Die Halte in Lissendorf, Oberbettingen-Hillesheim, Philippsheim und Ehrang werden in Bedarfshalte umgewandelt.

RB 23 (Abschnitt Euskirchen – Bad Münstereifel)

Zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel wird werktags ein einheitlicher 60-Minuten Takt eingeführt. Die letzte abendliche Fahrt wird damit bereits eine halbe Stunde früher beginnen.

RB 24  (Köln – Trier)

Es wird eine zusätzliche Fahrt der RB 24 am Abend ab Köln Messe/Deutz angeboten. An Samstagen wird die bislang um 20:28 Uhr in Euskirchen endende RB 24 bis Kall verlängert. Zusätzlich wird der an Wochenenden und an Feiertagen eingesetzte Nachtzug der RB 24 ab Köln Messe/Deutz bis nach Kall verlängert. Die Halte in Lissendorf, Oberbettingen-Hillesheim, Philippsheim und Ehrang werden in Bedarfshalte umgewandelt.

RB 25 (Abschnitt Köln – Gummersbach)

Zwischen Köln-Hansaring und Gummersbach wird der 30-Minuten-Takt im Abendverkehr werktags durch eine zusätzliche Fahrt in beide Richtungen um eine Stunde verlängert, am Wochenende sogar um zwei Stunden. Samstags beginnt der Betrieb zukünftig in Dieringhausen eine halbe Stunde früher, in Gummersbach eine halbe Stunde später, damit dort ein 60-Minuten Takt entsteht. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen wird eine zusätzliche Fahrt Richtung Köln abends in Dieringhausen starten, Sonntags zusätzlich am späten Morgen. Nach Abschluss der Bauarbeiten können alle Züge in Ründeroth halten.

RB 27 und RE 8  (Abschnitt Mönchengladbach – Köln)

Von Köln nach Rommerskirchen gibt es im Abendverkehr täglich weitere stündliche Fahrten der RB 27. Somit entsteht zusammen mit den Fahrten des RE 8 bis Mitternacht ein 30-Minuten-Takt auf der Strecke. Zwischen Rommerskirchen und Mönchengladbach werden samstags stündlich neue Leistungen der RB 27 angeboten und montags bis freitags die Taktlücken geschlossen, so dass werktags zusammen mit dem RE 8 ein durchgehender Halbstundentakt zwischen ca. 6 und 20 Uhr entsteht.

RB 38 (Abschnitt Bedburg – Köln)

Zwei Fahrten der RB 38 von Bedburg Richtung nach Köln werden um eine halbe Stunde nach hinten verschoben und eine zusätzliche Fahrt am Abend eingerichtet. An Samstagen, Sonn- und Feiertagen wird der Betriebsbeginn ab Köln Messe/Deutz um eine Stunde vorverlegt.

RB 64 (Coesfeld – Münster)

Auf der RB 64 wird eine zusätzliche Fahrt in beide Richtungen am Nachmittag angeboten.

Änderungen im S-Bahn-Vekehr

S 6 (Abschnitt Köln Hbf – Köln-Worringen)

Bei der S 6 fahren die Züge zur Verstärkung in der Hauptverkehrszeit nicht nur freitags sondern auch von Montag bis Donnerstag bereits mittags zwischen Köln-Nippes und Köln-Worringen.

S 11 (Abschnitt Köln-Worringen – Köln-Nippes/Köln Hbf)

Werktags werden Taktlücken durch zusätzliche Fahrten im Nachtverkehr zwischen Köln-Worringen und Köln-Nippes beziehungsweise Köln Hbf geschlossen. An den Wochenendnächten und an Feiertagen wird der bestehende stündliche Nachtverkehr zwischen Bergisch Gladbach und Köln bis nach Dormagen verlängert.

S 12 (Abschnitt Köln Hbf – Horrem)

Bei der S 12 werden die bisher nur freitags mittags von und bis Horrem zusätzlich angebotenen Fahrten auch an den restlichen Wochentagen von Montag bis Donnerstag stattfinden.

 S 13/19 (Abschnitt Aachen – Hennef/Blankenberg)

In den Nächten wird ein zusätzliches Zugpaar der S 13/19 über Düren hinaus von und bis nach Aachen fahren. Zusätzlich werden bereits vorhandene Fahrten nachts zwischen Köln/Bonn Flughafen und Hennef sowie auch vormittags von Troisdorf nach Hennef beziehungsweise Blankenberg verlängert. Entsprechende Fahrten der S 13 werden in Fahrten der S 19 umgewandelt.

S 23 (Abschnitt Bonn – Euskirchen)

Für die S 23 zwischen Bonn und Euskirchen ist eine Verlängerung des täglichen Abendverkehrs im 30-Minuten-Takt um eine Stunde vorgesehen.

So entsteht ein Fahrplan

Die Erstellung eines eines neuen Fahrplans erfordert viel Vorarbeit und ist ein komplexes Unterfangen. Damit der Bahnverkehr bundesweit konfliktfrei, in hoher Qualität und möglichst nahtlos ineinander greifend funktioniert, arbeiten hinter den Kulissen etwa 140 Konstrukteure im Netzfahrplan der DB Netz AG daran, dass auf dem rund 33.000 Kilometer langen Schienennetz für jeden der täglich 40.000 Personen- und Güterzüge ein passender, freier Abschnitt gefunden werden kann.