Ex Machina

22. Mai 2015 0 Von Marcus

(C) Universal Pictures

Nathan ist der Besitzer einer der größten Suchmaschinen der Welt. In seinem Haus, weit abgeschieden von der Zivilisation, entwickelt er Roboter mit künstlicher Intelligenz. Um sie zu testen, holt er sich Caleb, einen seiner Programmierer, zu sich für eine Woche nach Hause und stellt ihm der Roboterfrau Ava vor.

Caleb unterhält sich täglich mit Ava, Nathan beobachtet deren Gespräche mit Überwachungskameras. Immer wieder kehrende Stromausfälle sorgen dafür, dass sich Ava auch einmal ungestört mit Caleb unterhalten kann. Er wird von ihr gewarnt, dass Nathan nicht die Absicht verfolgt, die er vorgibt.

Als Nathan durch Alkohol betäubt am Abend einschläft, macht sich Caleb auf den Weg, im Haus ein wenig herum zu schnüffeln. Dabei entdeckt er frühere Prototypen von Roboterfrauen und Videoaufzeichnungen, die die Aussagen von Ava unterstützen. Gemeinsam planen sie bei einem der Stromausfälle zusammen aus dem Haus zu flüchten. Nathan bekommt den Plan mit und stellt Caleb die Frage, woher er sich sicher ist, dass Ava nicht genau hierfür programmiert wurde…

Mein Fazit.
Als ich den Trailer gesehen habe, dachte ich mir zuerst: nicht schon wieder ein Roboterfilm. Gerade der Bereich der künstlichen Intelligenz wird seit ein paar Jahren für meinen Geschmack ein wenig zu sehr mit Filmen überflutet. Jetzt im Nachhinein hätte ich es aber bereut, wenn ich mir den nicht angesehen hätte.

Ex Machina setzt hierbei weder auf , noch auf übertriebene hochtragende Fähigkeiten der Figur der künstlichen Intelligenz. Der Film setzt auf die Menschlichkeit und Ethik. Er stellt durchaus die Frage, ob eine Maschine mit künstlicher Intelligenz nicht auch als betrachtet werden muss und mit welchem Recht darüber entschieden werden kann, solch eine Maschine abzuschalten. Künstliche Intelligenz bedeutet auch so etwas wie Bewusstsein.

Vom technischen Aspekt der Programmierung wird auf die Datensammlung Big verwiesen, die bereits bei der Verwendung von Suchmaschinen beginnt und sich durch die Suchanfragen ganze Profile der einzelnen Benutzer erstellen lassen. Ein ganz deutlicher Seitenhieb an und . Ja, der Film macht durchaus nachdenklich und wirkt in mir immer noch nach.