Elser – Er hätte die Welt verändert

4. Juni 2015 0 Von Marcus

(C) NFP / Tobis

Georg Elser ist ein Arbeiter in einer Uhrenfabrik. Seine Abende verbringt er beim Dorfwirt, wo er Elsa kennen lernt. Beide verlieben sich in einander, jedoch ist Elsa verheiratet und sie müssen sich heimlich treffen.

Zudem ist Georg ein Sympathisant des kommunistischen Roten Frontkämpferbunds. Als die Nazis in an die Macht kommen, werden seine Freunde aus dem Bund verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. Fortan dienen sie als Zwangsarbeiter in einer großen Fabrik. Georg sucht sich eine in dieser Fabrik um mit seinen Freunden reden zu können, jedoch wird strengstens überwacht, dass es keinen Kontakt zu den Zwangsarbeitern gibt.

Als Georg ein Flugblatt für einen Auftritt Hitlers im Münchener Bürgerbräukeller sieht, beschliesst er, nach zu fahren. Er entwickelt den Plan, Hitler mit einer Bombe während einer Rede im Bürgerbräukeller zu töten. Das Attentat geht jedoch schief, als die Bombe explodiert ist Hitler bereits abgereist. Georg versucht zu diesem Zeitpunkt in die zu fliehen, wird jedoch aufgegriffen.

Bei den anschließenden, lange dauernden Verhören wird Georg immer wieder gefoltert. Man glaubt ihm nicht, dass er das Attentat alleine verübt hat und möchte die Namen der Komplizen wissen. Doch Georg beteuert immer wieder, auch unter , dass er es alleine war und erklärt auch die Bombe in jeder Einzelheit.

Mein Fazit.
Die Geschichte von Georg Elser und dem missglückten Attentat ist natürlich Bestandteil dieses Films, auch wenn sich der nicht um das Attentat an sich dreht. Es geht hier um die Person Georg Elser, wer er war und wie er lebte. Vor dem Attentat und bevor er auf die Idee kam, ein Attentat verüben zu wollen.

Der Film ist dabei eine Mischung aus Realität und Fiktion und hangelt sich an dem entlang, was über Georg Elser bekannt ist, gefüllt mit erfundenen Szenen. Herausgekommen ist dabei ein durchaus gelungenes Werk, das für meine Begriffe aber an einigen Stellen ziemlich langatmig ist und es nicht schafft, das Interesse des Zuschauers über den gesamten Film aufrecht zu erhalten, es muss immer wieder aufs neue geweckt werden.