Die Fahrzeugflotte des MVV-Regionalbusverkehrs ist fit für die Zukunft

Die Fahrzeugflotte des MVV-Regionalbusverkehrs ist fit für die Zukunft

7. Dezember 2018 0 Von Marcus
Ab dem am 9. kommen bei den Verkehrsunternehmen im -Regionalbusverkehr mehr als 80 neue Fahrzeuge zum Einsatz – sowohl um ältere Fahrzeuge zu ersetzen als auch um damit neue Leistungen zu erbringen. Im Laufe der kommenden Jahre wird sukzessive die gesamte Busflotte auf die höchsten Abgasstandards umgestellt sein, einige der neuen Busse fahren schon ab Dezember mit einem zusätzlichen Hybrid-Modul. Und auch entspanntes Surfen im Internet während der Fahrt ist in vielen Bussen künftig möglich.

Die Landkreise investieren auch zu diesem Fahrplanwechsel viel in den MVV-Regionalbusverkehr. So wird nicht nur das Leistungsangebot um weitere knapp zwei Millionen Kilometer auf dann rund 44 Millionen Kilometer pro Jahr ausgeweitet, sondern auch in die der Busflotte gesteckt. Mit den 80 neuen Fahrzeugen werden ab dem Fahrplanwechsel insgesamt über 750 Busse im MVV-Regionalbusverkehr unterwegs sein. Alle Neufahrzeuge erfüllen den anspruchsvollen Euro VI-Standard. Damit entsprechen dann drei von vier der im MVV-Regionalbusverkehr eingesetzten Busse dem aktuellen Euro VI-Standard oder dem ebenfalls hohen EEV-Standard. Busse mit Abgasstandard Euro V oder schlechter machen damit nur noch ein Viertel der Flotte aus, die aktuell ohnehin nur in nachrangigen Diensten im Einsatz sind und in den kommenden Jahren ebenfalls ersetzt werden.

14 der neuen Busse verfügen zudem über ein Hybrid-Modul, das Bremsenergie in elektrischen Strom umwandelt, in sogenannten Supercaps (temporäre Stromreserven) speichert und beim Anfahren des Fahrzeugs den Antrieb unterstützt. Die Verkehrsunternehmen haben sich für diese kostengünstige Zusatzausstattung entschieden, können damit doch rund acht Prozent Kraftstoff eingespart werden. Die erste MVV-Regionalbuslinie mit reinem Elektroantrieb soll übrigens im Dezember in Betrieb gehen.

Um den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden, kommen ab dem Fahrplanwechsel erstmals auch im MVV-Regionalbusverkehr Busse mit drei Fahrgasttüren zum Einsatz, die bislang nur im Stadtverkehr üblich waren. Durch einen besseren Fahrgastfluss soll so die Verweilzeit an Haltestellen reduziert und eine bessere Pünktlichkeit auf stark frequentierten Linien erreicht werden. Einige Fahrzeuge verfügen auch über größere Sondernutzungsflächen zur Unterbringung von Rollstühlen und Kinderwagen.

Nicht zuletzt schreitet – mit kräftiger Unterstützung des Freistaats – auch die Ausstattung der MVV-Regionalbusse mit WLAN voran. Bis zum Jahresende wird es möglich sein, in gut 260 Fahrzeugen mit BayernWLAN zu surfen.