Mary Poppins’ Rückkehr

Mary Poppins’ Rückkehr

27. Dezember 2018 0 Von Marcus

Jane und Michael Banks sind erwachsen geworden. Michael ist sogar Vater dreier . Aber Kate, seine Frau, ist ein Jahr zuvor verstorben. Mit den Finanzen geht bergab und die Kinder versuchen ihren Vater zu unterstützen und werden viel zu schnell erwachsen.

Aus heiterem Himmel taucht eine alte Bekannte bei den Banks auf: , das ungewöhnliche Kindermädchen, das Jane und Michael in ihrer Kindheit bereits durch geführt hat. Auch dieses Mal gibt es für Michaels Kinder viele – die natürlich nie stattgefunden haben.

Mein Fazit

Das Mary Poppins-Gefühl ist zurück. Zumindest war es bei mir der Fall. Ich saß im und fühlte mich von Anfang wieder als das Kind, das ich war als ich zum ersten Mal Mary Poppins gesehen habe. Und das Beste ist: der ist mir nichts schuldig geblieben. Der Rahmen der realen Welt ist ein anderer, die Abenteuer sind ähnlich und aus dem Schornsteinfeger wurde ein Laternenanzünder. Ansonsten gleicht die Rückkehr dem ersten Mary Poppins-.

Was mir sehr gut gefallen hat: auch wenn es heute die Möglichkeit, ganz andere optische Möglichkeiten mit computergenerierten Grafiken zu erzeugen, ist man dem klassischen Zeichentricklook treu geblieben. Alles andere hätte auch den Zauber der Geschichte kaputt gemacht – zumindest bei allen, die mit dem Film von aufgewachsen sind. Und wenn ihr mich fragt – genau diese Zielgruppe will Disney damit ansprechen. Erwachsen gewordene Kinder, die vom Zauber des ersten Teils gefangen sind und als Eltern mit ihren Kindern den Zauber im Kino nun weitergeben.

Mary Poppins verzaubert die Herzen. Das war damals so und das ist heute so. Es gibt jetzt nur einen Fehler, den Disney machen kann: das dritte der vier Bücher aus der Mary Poppins-Reihe allzu schnell zu verfilmen. Es braucht keine 54 Jahre Abstand, aber zehn bis 15, wenn nicht sogar 20 sollten es dann schon sein.