A Royal Night – Ein königliches Vergnügen

(C) Concorde Filmverleih GmbH

Inhalt

Es ist der 8. Mai 1945, Deutschland hat kapituliert. Die englische Bevölkerung feiert in dieser Nacht den Sieg und den Beginn des Friedens. Die Prinzessinnen Elizabeth und Margaret möchten sich unter das Volk mischen und in dieser einmaligen Nacht inkognito mitfeiern. Ihre Eltern sind davon gar nicht begeistert, lassen sich jedoch dazu überreden, allerdings unter der Voraussetzungen, dass zwei Soldaten als Bewacher sie begleiten.

Im Hotel Rizz, das sie als erstes ansteuern, wartet man bereits auf die beiden Prinzessinnen – für einen abgeschotteten Empfang, den die Queen für ihre Töchter arrangiert hat. Elizabeth und Margaret können sich jedoch davon schleichen, auch weil ihre Bewacher sich selbst ins Amusement stürzen. Margaret nennt einen Mann kennen, mit dem sie beschliesst am Trafalgar Square weiterzufeiern. Elizabeth folgt Margaret, landet jedoch im falschen Bus und so werden die beiden Schwestern getrennt.

Im Bus lernt Elizabeth den Flieger Jack kennen, den sie fortan um Hilfe bittet, ihre Schwester Margaret zu suchen. Am Trafalgar Square angekommen ist Margaret jedoch bereits weitergezogen und Jack und Elizabeth folgen ihrer Spur.

Währenddessen ist Margaret in einem Bordell gelandet, kennt aber diese Art von Etablissements nicht. Als sie dem Bordellchef erklärt, dass sie das Zugangspasswort zur Chelsea-Kaserne kennt, wittert er großes Geschäft und bietet Margaret an, sie dorthin zu begleiten – mit seinen Damen im Schlepptau.

Trailer

Mein Fazit

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und ist eine schöne, nette, leichte Unterhaltung. Ob die beiden Prinzessinnen wirklich so naiv durch die Nacht gefeiert haben, wird zwar auf ewig ein Geheimnis bleiben, aber macht die Geschichte doch ziemlich amüsant.

Das feiernde London auf der Leinwand trägt die Jubelstimmung in den Kinosaal, man freut sich mit den beiden und gönnt es ihnen, dass sie zumindest einmal die Sau rauslassen können. Gemäß ihrer Erziehung fallen sie im normalen Volk durch ihr Verhalten und ihre Wortwahl deutlich auf. Mit Jack erlebt Elizabeth eine kleine Romanze, was dem Film auch ein bisschen Schmalz verleiht. Einfach wunderbar.

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