The Boy Next Door

(C) Universal Pictures International Germany GmbH

Claire Peterson wurde von ihrem Mann verlassen und lebt nun alleine mit ihrem Sohn. Ihr Nachbar nimmt seinen 19jährigen Neffen Noah auf, der seine beiden Eltern bei einem Autounfall verloren hat. Noah hat ein Auge auf Claire geworfen und als Claire ein Wochenende alleine zuhause ist, nutzt er die Situation aus und verbringt eine Nacht mit ihr. Von nun an wird Claire von Noah beobachtet und verfolgt, er beginnt regelrecht zu stalken.

Als sie sich wieder ihrem früheren Mann annähert, schlägt Noah auch nicht davor zurück, seinen “Nebenbuhler” ausschalten zu wollen. Claire vertraut sich verängstigt ihrer Freundin Vicky an, die mit ihr ein kleines Täuschungsmanöver durchführt, um den Wahnsinn zu stoppen. Doch jetzt tickt Noah erst richtig aus.

Mein Fazit

Ich bin erstaunt, wie man aus einer guten Geschichte mit viel Potential, eine so schlechte Umsetzung gestalten kann. Der Film bleibt zwar vom Anfang bis zum Schluß spannend, aber die Ereignisse passieren Schlag auf Schlag. Der Sohn Kevin verändert sich sofort radikal, als er Noah zum Freund gewinnt. Claire hat sofort Angst vor Noah, kaum dass er in ihre Klasse versetzt wurde. Noah verändert sich von Szene zu Szene radikaler. Es wirkt, als wenn man zu viel Geschichte in zu wenig Zeit erzählen möchte. Dazu als Ende ein actiongeladener Showdown, der irgendwie so gar nicht in den Film passt und bei dem Claire urplötzlich mutige Charaktereigenschaften zu Tage bringt, die man vorher bei ihr vermisst hat. Jennifer Lopez und Ryan Guzman sind sicher nicht die Idealbesetzungen für ihre Rollen. Lopez wirkt stellenweise deplaziert und alles andere als in ihrer Rolle und auch Guzman scheint sich nicht richtig hineingefunden zu haben. Hier wurde bei der Besetzung nur allzu deutlich Wert auf gutes Aussehen gelegt.

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